Abitur an der Freien Waldorfschule Westpfalz in Otterberg

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Die 13. Klasse wird als Klasse geführt und jeder Schüler belegt das von der Schule gestellte Angebot an Fächern. Die Festlegung der Kurse erfolgt vor den Sommerferien der 12. Jahrgangsstufe.

Momentanes internes Fächerangebot für die schriftlichen Prüfungen

2 Leistungskurse:   Deutsch und Biologie

2 Grundkurse:       Mathematik und Geographie

für die mündlichen Prüfungen

Englisch und Französisch

als Hospitationsfächer

Ethik und Kunst

Das Aufnahmeverfahren in die 13.Klasse:

In der 12. Klasse findet in der ersten Schuljahreshälfte ein Entwicklungsgespräch zwischen zwei Vertretern des Klassenkollegiums und jedem einzelnen Schüler statt. Dort wird unter anderem auch die Teilnahme an der 13. Klasse besprochen. In diesem Gespräch erfährt der Schüler die zuvor von der Klassenkonferenz festgestellte Empfehlung zum Abitur bzw. Nicht-Empfehlung. Das Ergebnis dieses Gesprächs wird den Eltern schriftlich mitgeteilt.

Nach den Osterferien melden sich die Schüler per Unterschrift für die 13. Klasse an. Sollten bei einem Schüler von Seiten des Abiturkollegiums starke Bedenken bezüglich des erfolgreichen Bestehens des Abiturs geäußert werden, fordert die Schule eine von dem Schüler und den Erziehungsberechtigten unterschriebene Kenntnisnahme der Situation ein. Die 13. Klasse kann dann trotzdem besucht werden.

Die Zulassung zur Abiturprüfung erfolgt zusammen mit dem Halbjahreszeugnis in der 13. Klasse.

Vorbereitung auf das Abitur:

Die 13. Klasse gilt als Vorbereitungsjahr zur Abiturprüfung.

In der 12. Klasse finden zudem in folgenden Fächern zusätzliche Vorbereitungen statt: Mathematik (2 Stunden wöchentlich); Biologie (2 Stunden wöchentlich); Geographie (1 Stunde wöchentlich).

Diese Zusatzkurse müssen von allen Schülern, die das Abitur anstreben, besucht werden.

Fachhochschulprüfung:

Sollte die Abiturprüfung nicht bestanden werden, hat der Schüler die Möglichkeit die 13. Klasse noch einmal zu wiederholen, um die Abiturprüfung ein zweites Mal zu versuchen. Gegebenenfalls kann sich der Schüler die erbrachten Leistungen aus den Prüfungen zum Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife umrechnen lassen. Zum erfolgreichen Bestehen dieses Abschlusses müssen bestimmte Notenuntergrenzen erreicht werden. Es werden jedoch nur 7 Fächer bewertet. Eine Fremdsprache entfällt. Zum vollständigen Erwerb der Fachhochschulreife gehört außerdem ein einjähriges außerschulisches Praktikum oder eine sich anschließende Berufsausbildung.

Verabschiedet in der Allgemeinen Konferenz, Dez.2006/ überarbeitet 2010/ aktueller Stand 2016.

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