„Sacambaya“- Eurotour 2018 – Bolivianische Folkloreguppe zu Gast an der Waldorfschule!

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Am 11. September 2018 haben wir um 19 Uhr die bolivianische Folkloregruppe „Sacambaya“ an der Freien Waldorfschule Westpfalz, Schulstr. 4,  zu Gast.

Sie sind herzlich eingeladen!

Wir freuen uns auf viele musikbegeisterte Zuhörer!

Der Eintritt ist frei! Um Spenden für das unten näher benannte Projekt wird gebeten!

Sacambaya zählt zu den bekanntesten Gruppen Boliviens und steht als Gruppenname für exzellente InstrumentalistInnen und VokalistInnen. Gegründet 2002 als Teil eines Selbsthilfeprojekts – Centro Cultural Ayopayamanta – in den Anden Boliviens, wo BolivianerInnen seit 30 Jahren BolivianerInnen helfen.

Gespielt werden südamerikanische Volksrhythmen wie Huanyo, Cueca, Morenada, Tobas, Chuntunqui, Suri Sikuri, Tinku, Taquirari. Auf Basis dieser Rhythmen komponieren und texten sie ihre eigenen Lieder bzw. Instrumentalstücke mit Instrumenten, die zum Teil schon in der Inkazeit verwendet wurden.

Sacambaya bespielen 2018 bereits zum sechsten Mal für drei Monate Bühnen in Deutschland, Frankreich, Spanien und Österreich.

Die Tournee der Gruppe wird nur von ehrenamtlichen UnterstützerInnen des Selbsthilfeprojekts in Europa organisiert.

Der Erlös der Tournee 2018 wird für den Bau einer Solaranlage im Projektort Independencia/Cochabamba (in Bolivien) verwendet.

Weitere Informationen über das Centro Cultural Ayopayamanta:

Das Kulturzentrum ist eine Initiative von einheimischen Bauern, die seit vielen Jahren Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur in der ländlichen Region Ayopaya unterstützt, z.B. die Versorgung von Dörfern mit Trinkwasser. Es beherbergt das Radio Ayopaya, das die Bevölkerung informiert und bildet, eine Bibliothek, die nachmittags für Schüler geöffnet ist, ein Kinderkino und einen ökologischen Garten. Es fördert die Ausbildung von Frauen der ländlichen Gegend, besonders Weben und Nähen. Der produzierte Solarstrom soll an die Regierung verkauft werden, um die im Centro anfallenden Kosten zu decken.

Die Band Sacambaya ist Kulturbotschafter aus Ayopaya und mit dem Centro eng verbunden. Ihr Anliegen ist es, mit der Eurotour 2018 eine Verbindung zwischen den Menschen der verschiedenen Kulturen zu schaffen – und mit den Konzerten Spenden für die Installation der Fotovoltaikanlage zu sammeln. Pro Konzert sollen Spenden für 5 bis 7 Module gesammelt werden. Bei der dreimonatigen Tour könnten auf diese Weise 200–250 Fotovoltaik-Module finanziert werden.

 

Einschulungsfeier am 8. August 2018 – „In unserer Schule ist es schön!“

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Am Mittwoch wurden die Erstklässler an der Freien Waldorfschule Westpfalz eingeschult. Hierzu waren die Kinder in Begleitung Ihrer Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde  mit ihren Schulranzen auf dem Rücken bereits früh am Morgen in der Schule eingetroffen und strahlten mit der Sonne um die Wette.

Aufgeregtes Stimmengemurmel, Platzsuche im Eurythmiesaal des Unterstufengebäudes und dann begrüßte der Klassenlehrer der 4. Klasse Herr Schönherr-Dhom alle Anwesenden. Nicht ohne auf die engen Platzverhältnisse im voll besetzten Eurythmiesaal und die an diesem Tag vorherrschenden Hitze einzugehen. Daher hieß es alle Türen und Fenster auf und die Enge geduldig ertragen!

Hierbei half das Rahmenprogramm der 4. Klasse. Die Patenschüler trugen u.a. das Lied „Jeden Moren geht die Sonne auf“ vor und wussten das Gedicht der „Heinzelmännchen von Köln“ zu erzählen.

Nach der gewinnenden Einführungsrede ihres Klassenlehrers wurde von ihm eine wichtige Person vorgestellt, nämlich der Klassenlehrer der Erstklässler, Thomas Weithäuser. Dieser wusste auch sogleich mit einem Lächeln zu berichten, dass er  ebenfalls aufgeregt sei und sich  die ganzen Sommerferien auf seine neuen Schüler gefreut habe.

Gleich darauf rief er die Erstklässler nach vorne und begrüßte sie herzlich. Im Anschluss bekamen sie eine große Sonnenblume von ihrem Patenkind gescheckt, mit der sie dann auf den „Ehrenplätzen“ ganz vorne Platz nehmen durften.

Jetzt war das Stillsitzen für Melody, Amira, Matilda, Louis, Ronja, Rosalie, Hannah, Sara, Johanna, Finn, Lara-Sophie, Finja, Betty, Simeon, Pelle, Sandra, Lilli, Hannes, Jacob, Lukas Dorothea, Miranda, Diana, Mattis, Marlen, Lina, Coralie, Emilia, Elli, Mali und Sarah kein Problem mehr, denn sie lauschten  mit den anderen Gästen dem ersten Teil des schwedischen Märchens, welches Herr Weithäuser extra für die Kinder seiner 1. Klasse ausgewählt und mitgebracht hatte.

Danach ging es, von einem gemeinsam gesungenen Lied begleitet, für die Kinder und ihren Lehrer  endlich in den Klassensaal der 1. Klasse, um den ersten Unterricht zu erleben und dem zweiten Teil des Märchens zu lauschen.

Um den Angehörigen die Wartezeit auf ihre Schulanfänger etwas zu verkürzen, luden die Eltern der 4. Klasse in der Zwischenzeit zu einem Frühstücksbuffet ein.

Als die Erstklässler um 10:00 Uhr gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer wieder den Schulhof betraten, wurden sie von der gesamten Schulgemeinschaft mit einem Lied  und Applaus freudig empfangen.

Nun wurden noch die schönen mit herrlichen Überraschungen gefüllten Schultüten überreicht und ein paar Erinnerungsfotos von den Erstklässlern gemacht; dieser besondere Tag musste schließlich festgehalten werden.

Die Eltern führten ihre frisch gebackenen Erstklässler dann erst einmal wieder nach Hause – allerdings nur bis zum nächsten Morgen, denn nun hatte ja die Schule für die Kinder begonnen!

Die Schulgemeinschaft freut sich 31 Kinder  in Otterberg begrüßen zu können. Einige der neuen ABC-Schützen kommen aus Otterberg, weitere aus Kaiserslautern, Katzweiler, Hirschhorn, Weilerbach Steinwenden, Hochspeyer, Aschbach, Glanbrücken, Mehlingen, Schneckenhausen, Relsberg und Niederkirchen.

 

„…kommt, ich nehme Euch an die Hand!“ – Die neuen Vorschulgruppenkinder sind da!

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Der Montagmorgen am 6. August 2018 war für Polly, Freyja, Johanna, Christian, Jonathan, Ben, Hugo, Juna und Nele ein ganz besonderer Morgen. An diesem Tag begann für die Kinder nach der Kindergartenzeit ein neuer aufregender Lebensabschnitt. Die Zehn sind nämlich jetzt Vorschulgruppenkinder und wurden aus diesem Grund im Foyer des Unterstufengebäudes der Waldorfschule von den Klassen zwei bis sechs  in Empfang genommen und mit Liedern freudig begrüßt.

Anna Katharina Greiner, die neue Lehrerin der Vorschulgruppe war hier selbstverständlich auch mit von der Partie und hielt ihre kleine aufgeregte Kinderschar sorgsam beisammen, nachdem sie jedes Kind mit seinem Namen aufgerufen und herzlich in Empfang genommen hatte.

Was für die 1. Klässler die Schultüte, ist für die Vorschulgruppenkinder der Wanderstab. Diesen bekamen sie jetzt von Frau Greiner überreicht und alle fragten sich, was wohl in dem Tuch steckt, dass von ihr an den Wanderstab gebunden worden war.  Während sich die Betrachter noch mit dieser Frage beschäftigten, wurde von den größeren Schülern schon ein neues Lied angestimmt und von diesem Gesang begleitet, zogen die „Wandersleute“ gemeinsam mit ihrer Lehrerin bei herrlichem Sommersonnenschein los über Stock und Stein  in die Welt oder fürs Erste zumindest einmal in den nächstgelegenen Wald hinaus. Hier wird  bestimmt viel Abenteuerliches zu entdecken sein!

Ausgerüstet mit ihren Rucksäcken, die mit allen Dingen bestückt sind, die man auf den Erkundungsausflügen so braucht, werden die Schuljüngsten in den nächsten Wochen jeden Tag wandern und so durch die Entwicklung von Motorik, Sprache und seelischer Entfaltung erlernen, was dabei hilft, sie bis zum kommenden Jahr zu starken Erstklässlern heranwachsen zu lassen. Hierbei werden sicher die von den Kindern selbstgebackenen, herrlich duftenden Brote,  die beerenverschmierten Kinderhände nach dem Pflücken von Waldfrüchten, die selbstgebauten Hütten, die Naturbeobachtungen, Schnitzarbeiten,  die gemeinsam gefeierten Jahresfeste, die Mal- und Bastelstunden im Gruppenraum, Spiele, Gesang und natürlich die lehrende, fürsorgliche Aufmerksamkeit von Anna Greiner („…kommt, ich nehme Euch an die Hand!“) förderlich sein.

Der Rest der Gemeinschaft freut sich darüber, die  Kinder und ihre Eltern in die Schule aufnehmen und durch das Vorschulgruppenjahr begleiten zu dürfen!

HERZLICH WILLKOMMEN!

Lesen Sie zum Thema hierzu auch unseren Beitrag Vorschulgruppe auf unserer Homepage

„Die gesunde Entwicklung des Kindes zum jungen Erwachsenen“ – Vortrag im Waldorfkindergarten Kaiserslautern

Four hands of the family,  a baby, a daughter,  a mother and a father. Concept of unity, support, protection and happiness.

Der Waldorfkindergarten Kaiserslautern möchte Ihnen mit seiner Vortrags- und Kursreihe  „Entscheidende Kinderjahre“ auch im Jahr 2018 wieder Impulse und Anregungen für die erste Zeit mit Ihrem Kind geben. Schließlich wird in den ersten Lebensjahren ein Grundstein für jede weitere Entwicklung des Kindes gelegt.

Sie sind herzlich eingeladen,  am Dienstag, dem 19.09.2018  um 19:30 Uhr den Vortrag von Waldorflehrerin, Kunsttheratpeutin und Mutter dreier Kinder, Annette Thomas  aus Otterberg  im Waldorfkindergarten Kaiserslautern, Eugen-Hertel-Str. 1,  zu besuchen.

Im Fokus des Vortrags steht die gesunde Entwicklung des Kindes zum jungen Erwachsenen. Ein tieferes Verständnis der Entwicklungsphasen und -krisen ermöglicht uns als Erwachsenen ein inneres Begleiten der Kinder, Begegnen ihrer jeweiligen Bedürfnisse und das Finden einer dem Alter angemessenen Ansprache.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten!

Ihr Waldorfkindergarten-Team Kaiserslautern

 

Waldorfschule kennenlernen! – Tag der offenen Tür in Otterberg

Blick auf die Schulgebäude

Zweimal  im Jahr öffnen wir für alle Interessierten  unsere Türen. Am 15.09.2018 ist es in der Zeit  von 10 Uhr bis 13 Uhr wieder einmal so weit!

Was passiert an der Waldorfschule? Welche Unterrichtsfächer werden angeboten? Was hat es mit der Eurythmie auf sich, welche Abschlüsse können an der Waldorfschule erworben werden, warum haben Waldorfschulen eigentlich so viele künstlerische Fächer und warum gibt in der Oberstufe  zahlreiche Praktika? Fragen, auf die es beim Tag der offenen Tür fundierte Antworten gibt.

Nutzen Sie diesen Tag als Möglichkeit zur Erstinformation und verschaffen Sie sich einen Überblick über das pädagogische Konzept unserer Waldorfschule.  Gerne erläutern wir Ihnen das Profil unserer Schule und klären Fragen zu den Lehrmethoden oder dem Lehrplan. Viele Lehrer stehen Ihnen zum persönlichen Gespräch bereit und freuen sich auf Ihre Fragen. Bei unserer Schulführung können Sie sich mit den Räumlichkeiten und dem gesamten Schulgelände vertraut machen.

Erleben Sie einen Tag Waldorfschule mit vielfältigen Einblicken in den Schulalltag. Wir bieten die Möglichkeit, in den einen oder anderen offenen Unterricht „hineinzuschnuppern“. So können Sie vielleicht eine Stunde der „Bewegten Klasse“ miterleben oder bei einem Musikprojekt lauschen.

Ausstellungen und  Workshops sind ebenfalls geplant und wir stellen Ihnen  gerne unsere Vorschulgruppe oder die Ganztagsschule vor.

Natürlich wird  auch für das leibliche Wohl gesorgt, so dass Sie sich  über das Gesehene in gemütlicher Atmosphäre austauschen können.

Zeitnah wird auf dieser Seite das Tagesprogramm veröffentlicht! – Bitte informieren Sie sich!

Im Waldorfkindergarten Otterberg  (auf dem Gelände der Waldorfschule) findet von 10 – 13 Uhr ebenfalls ein Tag der offenen Tür und außerdem ein Second-Hand-Markt „Rund ums Kind“ statt. Neben Kleidung für Herbst und Winter bis Größe 176 werden auch Bücher, Spielsachen, Kinderwagen, Kindersitze etc. verkauft. Zu dem wird neues Bastel- und Spielmaterial angeboten. Für die Kinder wird ein Puppenspiel aufgeführt und der Kindergarten informiert über seine pädagogische Arbeit.

Die Schulgemeinschaft freut sich auf zahlreiche Besucher!

ENTFÄLLT !!! Waldorfkindergarten Kaiserslautern – Tag der offenen Tür und Kleiderbasar „Rund ums Kind“ ENTFÄLLT !!!

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Aus organisatorischen Gründen muss der angekündigte Kleiderbasar „Rund ums Kind“ mit angeschlossenem Tag der offenen Tür leider entfallen!

Die Erzieherinnen und Eltern des Waldorfkindergartens Kaiserslautern laden alle interessierten Eltern, Großeltern und Freunde am 08.09.2018 von 10 bis 13 Uhr zum Tag der offenen Tür mit Second-Hand-Markt „Rund ums Kind“ ein.

Neben Kleidung für Herbst- und Winter bis Größe 176 werden auch Bücher, Spielsachen, Kinderwagen, Kindersitze etc. verkauft und neues Bastel- und Spielmaterial angeboten.

Für die Kinder wird um 11.00 Uhr und um 12.00 Uhr ein Puppenspiel aufgeführt.

Die Erzieherinnen des Kindergartens informieren über ihre pädagogische Arbeit.

Wir freuen uns auf Ihre Kommen!

 

Vortrag von Kinderarzt Bernhard Ulrich im Waldorfkindergarten Kaiserslautern – „Das Immunsystem als Sinnesorgan“ …

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…wie lerne ich meine Umgebung richtig wahrnehmen? Wie nehme ich mich selber wahr?

Der Waldorfkindergarten Kaiserslautern möchte Ihnen mit seiner Vortrags- und Kursreihe  „Entscheidende Kinderjahre“ auch im Jahr 2018 wieder Impulse und Anregungen für die erste Zeit mit Ihrem Kind geben. Schließlich wird in den ersten Lebensjahren ein Grundstein für jede weitere Entwicklung des Kindes gelegt.

Sie sind herzlich eingeladen,  am Mittwoch, dem 29.08.2018  um 19:30 Uhr den Vortrag des anthroposophischen Kinderarztes Bernhard Ulrich aus Saarbrücken  im Waldorfkindergarten Kaiserslautern, Eugen-Hertel-Str. 1,  zu besuchen.

In seinem Vortrag wird  Bernhard Ulrich  darauf eingehen, wie Infekte das Immunsystem gesund leiten, wie sie Fehlwahrnehmungen als Allergien „Rheuma“ vermindern und die Beziehung zu den eigentlichen Sinnen darstellen.

Bernhard Ulrich, * 1960
– Schüler der Freien Waldorfschule Bochum Langendreer, dort Abitur
– Lehre zum Buchhändler
– Studium Humanmedizin, Facharzt Anästhesiologie/Kinderanästhesiologie, Facharzt Kinder- und Jugendmedizin,
– Schularzt der Freien Waldorfschule Saarbrücken
– Dozent für Kinderheilkunde an der Universität Hamburg
– Mitglied internationaler Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte
– Vater von 2 eigenen Kindern mit Allgemeinärztin Anne Reinhardt, Saarbrücken, 2 Enkel

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Wir freuen uns auf zahlreiche und interessierte Besucher!

Ihr Kindergartenteam

 

Werkstattkonzert in der Stiftskirche Kaiserslautern

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Im Anschluss an den 4. Sinfonieorchesterworkshop vom 24. – 26.08.2018, findet mit freundlicher Unterstützung der Kirchengemeinde am

                                                                                            Sonntag, dem 26.08.2018 um 16 Uhr

ein Werkstattkonzert in der Stiftskirche Kaiserslautern statt.

Auf dem Programm steht die romantische 1. Sinfonie von Vasily Kalinnikov, einem Zeitgenossen von Peter Tschaikowsky.

Für den Sinfonie-Orchesterworkshop und das Werkstattkonzert konnte wieder der junge Dirigent Jan-Paul Reinke engagiert werden.

Das Orchester bestehend aus Schülern, Lehrern, Eltern und Profimusikern freut sich über viele musikbegeisterte Zuhörer!

Der Eintritt ist frei!

Über den Dirigenten
Der gebürtige Mannheimer Jan-Paul Reinke war bereits mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“ bevor er 2007 sein Musikpädagogik-Studium (Klavierklasse Prof. Álvares) an der HfMT Köln aufnahm. 2010 wurde er in die Dirigierklasse von Prof. Michael Luig (†) aufgenommen. Jan-Paul Reinke war mehrere Jahre Dirigent des Kammerorchesters Bonn, von 2011 bis 2013 und abermals 2014 spielte die Sinfonietta 104 unter seiner Leitung. Verschiedene Projekte führten ihn u.a. zum JSO Bonn, dem Hochschulorchester der HfMT Köln, den Niederrheinischen Symphonikern, den Bergischen Sinfonikern, dem Stuttgarter Kammerorchester sowie mehrfach zur Philharmonie Südwestfalen. Kurse bei Michael Luig, Karl-Heinz Bloemeke, Alexander Rumpf, Klaus Eisenmann, Klaus Arp u.a., sowie diverse Assistenzen ergänzen seine musikalische Ausbildung. Jan-Paul Reinke war Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung und 2013/14 und 2014/15 Assistent von Prof. Stephan E. Wehr in den Opernprodunktionen Drei Einakter von E. Krenek, sowie L’élisir d’amore von G. Donizetti, wovon er jeweils eine Aufführung dirigierte. Zahlreiche Uraufführungen junger Komponisten fanden unter seiner Leitung statt, zuletzt im Rahmen des Deutsch-Brasilianischen Jahres die deutschen Erstaufführungen verschiedener Werke von Eduard G. und Paulo Álvares in Köln. Konzertreisen in verschiedene europäische Länder vervollständigen seinen Werdegang. Jan-Paul Reinke schloss 2016 sein Masterstudium im Fach Dirigieren/Musiktheater ab und war in der Spielzeit 2015/16 Mitglied des Opernstudio Niederrhein am
Theater Krefeld/Mönchengladbach. Seit Februar 2016 ist er Dirigent des Jugendsinfonieorchesters Mannheim (JSOM).

Die Elterninitiative „Orchesterworkshop“

 

 

Olympiade der 5. Klassen im Reichswaldstadion Ramstein-Miesenbach

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Auch 2018 veranstalteten die Waldorfschulen aus Trier, Walhausen, Bexbach, Saarbrücken, Bildstock und Otterberg für ihre 5. Klassen eine Olympiade.

In spielerischer Atmosphäre hatten sich die Schüler fast das gesamte Schuljahr mit den Vorbereitungen hierzu befasst.  Im Sportunterricht wurden die klassischen Disziplinen Speerwurf, Weitsprung, Diskuswurf und Lauf geübt; im Hauptunterricht Griechenland und die griechische Kultur behandelt und im Werkunterricht eigene Speere angefertigt.

Die Besonderheit für die Schüler bei diesem sportlichen Wettkampf ist, dass nicht nur die größten Weiten gewinnen, sondern auch die schönsten Bewegungsausführungen.

Am 30.05 2018 war es dann wieder so weit. Die Schulen trafen sich im Reichswaldstadion in Ramstein-Miesenbach. In feierlicher Atmosphäre wurden die Spiele eröffnet. Dieses Jahr trug für uns ein ganz besonderer Gast die Fackel, die mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin Miriam Welte (Bahnradfahren).

Nach dem Entzünden der olympischen Flamme wurden die Spiele in verschiedenen Sprachen von den Schülern für eröffnet erklärt und nach einem gemeinsamen Tanz gingen die Schüler zu ihren ersten Wettkampfstätten.

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule gewannen in insgesamt acht Disziplinen.

Wir freuen uns auch im nächsten Jahr wieder an der Olympiade teilzunehmen!

Stimmen der Athleten:

„Ich fand die Olympiade sehr schön, weil ich viele Freunde gefunden habe. Mir hat am besten der Weitsprung gefallen. Mir war sehr sehr heiß.“

„Ich fand es schön, dass ich mit Mathilda, Selma, Johanna, Ian und Bela in der Stadt Sparta war. Es war toll, dass Miriam Welte da war und uns ihre Olympische Goldmedaille gezeigt hat. …“

„ …Ich fand die Tänze sehr schön. …“

„Die Olympiade war sehr schön. Die anderen Schulen waren sehr nett. Meine Lieblingsdisziplin waren Weitsprung, Wagenrennen und Ringkampf.“.

„ Ich war in der Stadt Sparta. Und mir haben die Tänze sehr viel Spaß gemacht. Ich war froh, dass ich bei der Olympiade dabei war.“

Martin Bürthel, Sportlehrer

Zum Thema:

In der 5. Klasse gehören die Epochen über die alten Kulturen zu den Höhepunkten des Schuljahres. Auch die Schülerinnen und Schüler dieser Altersstufe durchlaufen in ihrer körperlichen Entwicklung eine Hochphase, eine ganz harmonische Zeit, denn sie sind noch nicht in die Schwere der Pubertät gefallen, und das kindliche Verhalten der ersten Schuljahre ist einem bewussten Bewegungsdrang gewichen. Eine unglaubliche Leistungsbereitschaft zeichnet ihre körperlichen Fähigkeiten aus. So treten sie den Erwachsenen als kleine »Griechen« entgegen, und die Erzählungen über Delphi, Sparta, Korinth und Athen erwecken in den Kindern idealistische Empfindungen, denen sie gerne nacheifern wollen.

Parallel zur  Geschichtsepoche über Griechenland werden daher die griechischen Disziplinen Weitsprung, Diskuswerfen,  Speerwerfen und Laufen  im Sportunterricht geübt. Hier kommt es nicht nur auf die Weite an, nein es wird auch viel Wert  auf die Schönheit und Ästhetik der Ausführungen  gelegt.

3. Sinfonieorchester-Workshop mit Werkstattkonzert in der Kleinen Kirche Kaiserslautern

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Am Wochenende vom 16. bis 18. Februar 2018  trafen sich zum dritten Mal 42 musikbegeisterte Schüler, Eltern, Lehrer und Freunde an der Waldorfschule, um sich für drei Tage zu einem Projektorchester zusammenzufinden.
Jan-Paul Reinke, der als ehemaliger Waldorfschüler das Jugendsinfonieorchester Mannheim leitet, begleitete auf Wunsch der Teilnehmer den Workshop bereits zum zweiten Mal als Dirigent.

Bevor die gemeinsame Arbeit im großen Orchester am Freitagabend beginnen konnte, gingen umfangreiche Planungen voraus. Schon in den Weihnachtsferien wurden die Noten an die Teilnehmer verschickt, damit den Schülern und Laien gemeinsam mit ihren Instrumentallehrern eine gute Vorbereitung gelang. Bereits am 3. Februar fanden gut besuchte Stimmproben für die einzelnen Instrumentengruppen in der Schule statt, die hoch engagiert von Eltern und Freunden angeleitet wurden.

Der Workshop blieb von der derzeitigen Grippewelle nicht verschont und viele kurzfristige Krankmeldungen rissen Lücken in die Reihen der Bläser und machten spontane Umbesetzungen nötig.

Die langfristige Vorbereitung war unabdingbar, stand doch zum ersten Mal eine komplette klassische Sinfonie, nämlich Beethovens 1., auf dem Programm, welche im Fokus der intensiven Probenarbeit mit dem Dirigenten stand. Das Werk ist anspruchsvoll und sehr komplex im Zusammenspiel. Reinke machte seinen Schützlingen immer wieder Mut, sich zu trauen, auch mal einen Fehler zu machen, der dann korrigiert werden kann und besonders gut aufeinander zu hören. Er wirkte dabei motivierend, begeisternd und fordernd zugleich. Die Stimmführer gaben den ihnen anvertrauten Schülern und Laien beim Treffen der Einsätze Sicherheit und trugen durch Tipps zur Bewältigung schwieriger Stellen entscheidend zum Zusammenklingen bei.

Die Idee von Eltern, das musikalischen Leben an unserer Schule zu bereichern und Schülern durch gemeinsames Musizieren mit orchestererfahrenen Erwachsenen den Einstieg in ein komplettes Sinfonieorchester zu erleichtern, ging bei diesem 3. Wochenendworkshop erneut auf. Während der ausgedehnten und auch anstrengenden Proben waren die Essenspausen am reich gedeckten kalt-warmen Buffet ein willkommener Ausgleich zum Vertiefen bestehender und neuer Kontakte unter den jungen und sehr jungen Musikern. Sie füllten mit ihren Instrumenten unseren schönen Eurythmiesaal nahezu komplett aus.

Daher fand das Werkstattkonzert am Sonntagnachmittag als Höhepunkt und Abschluss in der Kleinen Kirche in Kaiserslautern statt. Im Konzert konnten unsere Schüler Johanna Horn (10. Klasse) in der 1. Geige, Benni Schaadt (10. Klasse) im Cello, sowie Jeremia Theurer und Markus Scheuermann (beide 7. Klasse) im Kontrabass die ersten Pulte ihrer Stimme besetzen.

Zur Aufführung kam zunächst das „Andante festivo“ für Streicher und Pauke vom finnischen Komponisten Jean Sibelius. Danach folgte als Hauptwerk die 1. Sinfonie in C-Dur von Ludwig van Beethoven. Zum Abschluss knüpfte das Orchester auf Wunsch der Schüler, die schon von Beginn an mit dabei waren, an den allerersten Workshop an und spielte nun unter neuem Dirigenten vom Norweger Edvard Grieg aus den Peer Gynt Suiten die „Morgenstimmung“ und den „Tanz in der Halle des Bergkönigs“.
Nach begeistertem Applaus und Jubelrufen der vielen Zuhörer waren die Aufführenden sichtlich stolz auf ihre herausragende Leistung und spielten gern die vom Publikum eingeforderte Zugabe.

Der Dirigent beschreibt seine Arbeit mit eigenen Worten so: „Es ist immer spannend, was bei so einem Workshop auf einen zukommt. Man muss den Maßstab an die Gegebenheiten anpassen und das Beste herausholen. Ein Instrument zu spielen, bekommt durch das Zusammenspiel mit anderen eine neue Dimension“. Schüler empfinden: „Man gibt für ein Wochenende alles und wird mit einem tollen Konzerterlebnis belohnt. Jede Stimme fügt sich im Sinfonieorchester zu einem viel größeren Ganzen und man erlebt sich als ein Teil davon, eine großartige Erfahrung, für die sich die vielen Stunden des Übens lohnen.“

Wir denken, Jan-Paul Reinke hat das Beste aus unseren begeisterten Teilnehmern herausgeholt und wir freuen uns sehr auf den nächsten Workshop mit ihm, der Ende August stattfinden wird. Dann steht erneut eine Sinfonie auf dem Programm vom russischen Komponisten Kalinnikow, ein Werk aus der Romantik, die auch schon als Filmmusik diente. Die Noten können interessierte neue und alte Mitspieler schon jetzt bei uns anfordern.

Für die Elterninitiative Orchesterworkshop
Anja v. Flotow

Hier können Sie sich gerne einen Ausschnitt aus dem Konzert „In der Halle des Bergkönigs“ von E. Grieg  anhören: