Die 12. Klasse stellt ihre Projektarbeiten (Jahresarbeiten) vor!

A city showing the effect of Climate Change

Am Freitag, dem 23.02.2018 ab 17 Uhr und am Samstag, dem 24.02.2018 ab 09:20 Uhr stellt die 12.Klasse ihr Projekt „Jahresarbeiten“ vor.

Folgende Jahresarbeiten werden präsentiert:

  • – Energiewende
  • – Programmierung eines Messengers mittels Java
  • – Die Kernfusion
  • – Solarzellen
  • – Das Erstellen eines eigenen Comics und das digitale Zeichnen
  • – Gender und Gleichberechtigung
  • – Lernen und Gedächtnistraining
  • – Von Programmier- und Elektronik-Projekten zur LED-Wand
  • – Vom Brett zum Bett – der Bau eines Vollholz-Bettes
  • – HiFi-Lautsprecher selbst bauen
  • – Freiwillige Feuerwehr und Jugendfeuerwehr (mit Übung im Live-Vortrag)
  • – Kampfsport
  • – Sounddesign mit der Software „Harmor“
  • – Bau einer Relax-Liege
  • – Anlegen eines Bauerngartens
  • – Produktion einer EP
  • – Tänze aus aller Welt
  • – Isst die Zukunft vegan?
  • – Der Buddhismus
  • – Einfluss der Mode auf Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft & Nähen einer 4-teiligen Kollektion
  • – Entwicklung und Fertigung einer Tonplastik
  • – Tiergestützte Therapie – Ausbildung zum Besuchshund
  • – Die Entwicklung Hamburgs
  • – Die Renovierung einer Küche
  • – Vom Tier zum Produkt und wieder zurück
  • – Restauration eines Pferdeanhängers
  • – Dadaist
  • – Warum Bio?
  • – Restauration eines NSU-Quickly (Moped)

Zum Thema:

Die Jahresarbeit ist eine Projektarbeit, die von den Schülern und Schülerinnen der 12. Klasse zu einem Thema ihrer Wahl erarbeitet wird. Sie kann ein Erfahrungsfeld für Eigenverantwortung und Selbstständigkeit sein.
Das Finden des Themas und der Zielsetzung sowie das Planen der Lernschritte ist ganz allein Aufgabe des Schülers.

Die Besonderheit der waldorfspezifischen 12. Klass-Arbeiten liegt darin, der individuellen Ausprägung und Veranlagung Ausdrucksmöglichkeit zu bieten und natürlich auch als solcher Rechnung zu tragen.

Es besteht die Möglichkeit, ein handwerklich-künstlerisches oder ein theoretisches Thema zu wählen; dies eröffnet ein großes Feld an Bereichen und der erste Schritt ist das Ausloten und Abspüren der eigenen Interessen und Fähigkeiten. Dazu gehört natürlich auch, dass Umfang und Größe der Arbeit in ein Verhältnis zu allen anderen Erfordernissen von Schul- und Lebensalltag gebracht werden muss.
Die Jahresarbeit bietet die Gelegenheit, ein bestimmtes Fachgebiet zu vertiefen oder andere Bereiche, die im Unterricht nicht behandelt werden konnten, zu erforschen und weiter zu verfolgen.
Die Auseinandersetzung mit einem Berufswunsch und der nach dem Schulabschluss folgenden Berufsausbildung kann auch Motivation für eine Jahresarbeit sein.
Sehr oft ist bei der Wahl eines Themas auch die Vertiefung eines Hobbys oder die Verfeinerung von Fertigkeiten und Fähigkeiten, zum Beispiel in der Musik, der Impuls.
Gerade bei den praktischen Arbeiten wird deutlich, wie sehr die Jahresarbeit eine Willensschulung darstellt. Die gestellte Aufgabe mit ihren klaren Sachanforderungen verlangt eine genaue Vorplanung, Kalkulation und materialgerechte Werkzeugführung.

Das Eröffnen von Erfahrungsfeldern, gleich in welchem Bereich, in denen sich die Schüler erproben und bewähren können, dient der Persönlichkeitsentwicklung. Das individuelle Sich-Verbinden und selbstkritisch Sich-Distanzieren und Kontrollieren stellt mit allen notwendigen Arbeitsvollzügen ein Erwerben von Schlüsselqualifikationen dar, die für den Schritt in die Berufsausbildung wesentlich sind und auch für andere Projekte übertragbar sein sollen.

Der zur Seite stehende, selbst gewählte Betreuer/Mentor kann in allen Phasen der Arbeit zu Rate gezogen werden.

Am Ende eines jeden Jahresarbeiten-Prozesses steht die Präsentation, d.h. die praktischen Ergebnisse und die theoretischen Arbeiten werden vorgelegt und in Kurzreferaten der Schulöffentlichkeit vorgestellt. Wie jeder Schüler, jede Schülerin in seiner/ihrer Persönlichkeit da steht und sich und die Arbeit präsentiert, ist ein besonderes Ereignis im Sozialen unseres Schullebens.

Die Räuber von Friedrich Schiller – Klassenspiel der 8. Klasse

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Die Räuber ist das erste veröffentlichte Drama von Friedrich Schiller.

Das Werk, das zunächst nicht als Bühnenstück, sondern als Lesedrama gedacht war, gliedert sich in fünf Akte und entstand in der Epoche der Aufklärung.

Es wurde 1781 zunächst anonym veröffentlicht, dann am 13. Januar 1782 in Mannheim uraufgeführt, wo es für nationales Aufsehen sorgte und Schiller schlagartig berühmt machte.

Das Drama schildert die Rivalität zweier gräflicher Brüder: Auf der einen Seite der von seinem Vater geliebte, intelligente, freiheitsliebende spätere Räuber Karl Moor, auf der anderen Seite sein kalt berechnender, unter Liebesentzug leidender Bruder Franz, der auf Karl eifersüchtig ist und das Erbe seines Vaters an sich reißen will. Zentrales Motiv ist der Konflikt zwischen Verstand und Gefühl, zentrales Thema das Verhältnis von Gesetz und Freiheit.

Als Vorlage diente Schiller unter anderem das Schicksal des bekannten Räuberhauptmanns Nicol List. Bis in das erste Viertel des 19. Jahrhunderts waren Räuberbanden in Deutschland nichts Ungewöhnliches.

Die gleichnamige Oper von Giuseppe Verdi beruht auf Schillers Drama.

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Freien Waldorfschule Westpfalz haben sich dieses Klassenspiel  ausgesucht und freuen sich über zahlreiche Besucher!

Die Aufführungen finden am
Freitag, dem 09.03.2018, Samstag, dem 10.03.2018 jeweils um 20:00 Uhr
und am Sonntag, dem 11.03.2018 um 17:00 Uhr
in der Festhalle in Schneckenhausen
statt.
Der Eintritt ist frei! Um eine Spende wird gebeten.
Die 8. Klasse

Die Waldorfschule stellt sich vor! – Tag der offenen Tür am 03. März 2018

Blick auf die Schulgebäude

Zweimal  im Jahr öffnen wir für alle Interessierten  unsere Türen. Am 03.03.2018 ist es in der Zeit  von 10 Uhr bis 13 Uhr wieder einmal so weit!

Was passiert an der Waldorfschule? Welche Unterrichtsfächer werden angeboten? Was hat es mit der Eurythmie auf sich, welche Abschlüsse können an der Waldorfschule erworben werden, warum haben Waldorfschulen eigentlich so viele künstlerische Fächer und warum gibt in der Oberstufe  zahlreiche Praktika? Fragen, auf die es beim Tag der offenen Tür fundierte Antworten gibt.

Nutzen Sie diesen Tag als Möglichkeit zur Erstinformation und verschaffen Sie sich einen Überblick über das pädagogische Konzept unserer Waldorfschule.  Gerne erläutern wir Ihnen das Profil unserer Schule und klären Fragen zu den Lehrmethoden oder dem Lehrplan. Viele Lehrer stehen Ihnen zum persönlichen Gespräch bereit und freuen sich auf Ihre Fragen. Bei unserer Schulführung können Sie sich mit den Räumlichkeiten und dem gesamten Schulgelände vertraut machen.

Erleben Sie einen Tag Waldorfschule mit vielfältigen Einblicken. Im Rahmen einer  öffentlichen Monatsfeier präsentieren Schülerinnen und Schüler z.B. Inhalte aus dem Unterricht und wir bieten die Möglichkeit in den einen oder anderen offenen Unterricht „hineinzuschnuppern“. So können Sie vielleicht eine Stunde der „Bewegten Klasse“ miterleben.

Ausstellungen und  Workshops sind ebenfalls geplant und wir stellen Ihnen  gerne unsere Vorschulgruppe oder die Ganztagsschule vor.

Natürlich wird  auch für das leibliche Wohl gesorgt, so dass Sie sich  über das Gesehene und Gehörte in gemütlicher Atmosphäre austauschen können.

Im Waldorfkindergarten Otterberg  (auf dem Gelände der Waldorfschule) findet ebenfalls eine Tag der offenen Tür sowie ein Second-Hand-Markt „Rund ums Kind“ statt. Ein Informationsstand, Führungen durch den Kindergarten sowie Gespräche mit dem Erzieher-Team und Kinderbeschäftigungen sind geplant. Bei dem  Kleiderbasar werden Kleidung für Frühjahr und Sommer bis Größe 176 und Bücher, Spielsachen, Kinderwagen, Kindersitze etc. verkauft. Zu dem wird neues Bastel- und Spielmaterial angeboten. Für die Kinder wird ein Puppenspiel aufgeführt und der Kindergarten informiert über seine pädagogische Arbeit.

Zeitnah finden Sie auf dieser Seite  das Tagesprogramm unserer Verstanstaltung. Bitte informieren Sie sich!

Die Schulgemeinschaft freut sich auf zahlreiche Besucher!

Das Kollegium

Einladung zum 3. Sinfonieorchesterworkshop vom 16.-18. Februar 2018

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Lust auf Orchester? … Alleine spielen ist doof….

Wir suchen Dich, wenn Du

  • fit auf Deinem Instrument bist
  • Spaß an schöner Orchesterliteratur hast
  • bereit zum Üben und Proben unter fachkundiger Anleitung bist

Du bekommst:

  • Freude am Musizieren unter einem motivierenden jungen Dirigenten
  • Gänsehauterlebnisse durch tolle Musik
  • die Möglichkeit, nette Menschen kennenzulernen
  • ein packendes Abschlusskonzert

Alle interessierten Schüler und erwachsenen Musiker sind herzlich zu diesem Workshop eingeladen, den erneut Jan-Paul Reinke halten wird. Wir proben am Wochenende in der Waldorfschule und werden am Sonntag, dem 18.02.2018 das Konzert um 15 Uhr in der Kleinen Kirche in Kaiserslautern haben.

Am Samstag, den 3.2.2018, bieten die Stimmführer einen Probentag an der Waldorfschule an.

Für Verpflegung wird gesorgt und bei Transportproblemen stehen wir mit dem Schulbus gerne zur Verfügung.

Schnell anmelden unter flo_thom@hotmail.com. Noten verschickt Georg v. Freymann (georg.freymann@web.de). Bei Bedarf können vereinfachte Stimmen angefordert werden.

Genaue Details erfolgen nach der Anmeldung.

Programm:

  1. Sibelius: Andante festivo (Streicher und Pauke)
  2. Sinfonie Nr 1 von Ludwig van Beethoven (Klassiker unter den Sinfonien)
  3. „Morgenstimmung“ und „die Halle des Bergkönigs“ aus der Peer Gynt Suite von E. Grieg

Programmvorschau 24.-26. August 2018:

  1. Sinfonie von Vasily Kalinnikow (wunderbares Stück, reich an Motiven mit Filmmusikcharakter)

Auf alle mitspielenden Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde freut sich

Die Orchesterinitiative

Oberuferer Christgeburtsspiel an der Waldorfschule in Otterberg

Motiv

Das Kollegium der Freien Waldorfschule Westpfalz in Otterberg lädt herzlich zum traditionellen Oberuferer Christgeburtsspiel ein.

Die öffentliche Aufführung findet in diesem Jahr am

                                                                                                                           Mittwoch, dem 20. Dezember 2017 um 18 Uhr

statt.

Das Oberuferer Christgeburtsspiel ist ein aus altem Volkstum überliefertes Schauspiel in Mundart und erzählt wie Maria und Joseph nach Bethlehem reisen, die Hirten auf dem Feld die Verkündigung der Geburt des Christkindes empfangen und sich aufmachen, um das Kind zu suchen.

Benannt ist das im 16. Jahrhundert entstandene Stück nach dem Entdeckungsort „Oberufer“ nahe Preßburg. In diesem Teil Ungarns wurde eine deutsche Mundart gesprochen, der so genannte „donauschwäbische“ Dialekt.

Neben der herzlichen, innigen Atmosphäre des Stückes lassen lustige Hirten die Freude, die mit der Geburt des Christkindes verbunden ist, voll zur Geltung kommen. So ist dieses Stück für Jung und Alt nicht nur geeignet, sondern sehr belebend.

Seit vielen Jahren führt die Kumpanei der Waldorfschule das Oberuferer Christgeburtsspiel um die Weihnachtszeit auf. Es ist gedacht als ein Geschenk an die Schulgemeinschaft und an alle Menschen, die sich von der besonderen Atmosphäre dieser Spiele in eine weihnachtliche Stimmung versetzen lassen wollen.

Das Stück ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Der Eintritt ist frei.

Aufgrund der engen Platzverhältnisse bitten wir alle Eltern diese öffentliche Aufführung wahrzunehmen und nicht zur Schüleraufführung am Dienstag, dem 19.12.2017 zu kommen.

Herbstzeit – Waldorfbasarzeit 2017 !

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Die Herbstzeit ist für viele die schönste Zeit des Jahres! Und dazu gehört seit einigen Jahren der Waldorfbasar unserer Schule.                                

Auch in diesem Jahr gibt es auf dem Schulgelände und in den Schulhäusern, sowie in unserem Waldorfkindergarten auf dem Schulgelände Verkaufsstände mit handgefertigten Kostbarkeiten, die für Stimmung und adventliche Vorfreude sorgen, denn für den Waldorfbasar wird das ganze Jahr über gebastelt, gesägt, gefilzt, gewerkelt und das Basarprogramm zusammengestellt…was dabei entstanden ist, können unsere Besucher  am

Sonntag, dem 26. November 2017 in der Zeit von 10 – 17 Uhr

entdecken und  natürlich auch gerne erwerben.

Wir laden Sie herzlich ein, sich beim Basar auf die bevorstehende Adventszeit einzustimmen: Die Kleineren können selbstständig im „Kinderlädchen“ einkaufen. Im Zwergenreich schicken sie ihre Nussschalen-Schiffchen auf die Reise  oder  sie besuchen das Märchencafé. Auch eigenständiges Kerzenziehen steht wieder auf dem Programm.

An den Verkaufsständen bieten die Waldorfkindergärten Kaiserslautern und Otterberg, die Schuleltern und Händler aus der Region, hochwertiges Kunsthandwerk wie Filzarbeiten, Schmuck, Puppen, Holzwaren, Kerzen und Mineralien, Bücher und vieles mehr an.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene können z.B. im Wiener Café verschiedene Gaumenfreuden genießen und die angebotenen warmen Speisen in diversen „Restaurants“ lassen mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten die Kälte draußen vergessen.

Bei der Tombola gibt es tolle Preise, gestiftet von den regionalen Fachgeschäften, zu gewinnen und beim Bogenschießen ist Geschick gefragt. Kurzum: bei einem Tag für die ganze Familie, für alle Sinne und in gemütlicher Atmosphäre.

Nehmen Sie sich Zeit, erleben Sie schöne Stunden an der Schule und lassen Sie sich vorweihnachtlich inspirieren.

Wir  feiern wie bereits erwähnt den Basar in Kooperation mit unseren dazugehörigen Waldorfkindergärten Otterberg und Kaiserslautern. So haben Interessierte außerdem  die Möglichkeit, sich über das gesamte Bildungsangebot der Waldorfpädagogik vom Kleinkind bis zum Erwachsenen zu informieren.

Wir freuen uns auf viele Besucher!

Mehr Informationen erhalten Sie gerne in unserem  Schulbüro unter 06301 793350.    

sternenhimmelAUSSERDEM……

Liebe Besucher des Waldorfbasars, liebe Anwohnerinnen und Anwohner,

wir freuen uns auch in diesem Jahr, Sie als Gäste auf unserem Basar begrüßen zu dürfen.

Da an diesem Tag immer ein reger Andrang herrscht, bitten wir die Besucher beim Parken der Fahrzeuge folgendes zu beherzigen:

  • Der Schulhof der IGS Otterberg steht als Parkfläche zur Verfügung und kann an diesem Tag von Besuchern genutzt werden.
  • Wir bieten einen kostenlosen Shuttle-Service ab der Gemeindeverwaltung bis zum IGS Parkplatz und zurück an. Bitte nutzen Sie dieses Angebot und parken Ihr Auto schon rund um die Gemeindeverwaltung und entlasten somit die direkt an die Schule grenzenden Straßen.
  • Das Ordnungsamt Otterberg wird an dem Tag stichprobenartig Kontrollen durchführen, so dass wichtige Zufahrten z. B. für Rettungswagen in die Wohngebiete gewährleistet sind.
    Bitte achten Sie beim Parken darauf, dass Sie Ihr Fahrzeug verkehrsregelkonform abstellen und die Anwohner nicht in der Zu- und Abfahrt zu Ihren Grundstücken behindert sind.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Wir wünschen allen einen schönen Basartag!

Der Basarkreis

Titelbild: Gefilzte Lampen, Filzmanufaktur Andrea Madl, Kontakt über die Freie Waldorfschule Westpfalz Otterberg

„Pädagogik aus dem Kinosessel“ – Waldorf-Langzeitdokumentationsreihe im Union Kino Kaiserslautern

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Die Freie Waldorfschule Westpfalz   zeigt die Dokumentarfilmreihe von Maria Knilli in Kooperation mit dem Union Studio für Filmkunst in Kaiserslautern, Kerststr. 24.

Sie sind herzlich eingeladen, die Waldorfpädagogik auf diesem Weg ganz gemütlich aus dem Kinosessel heraus kennen zu lernen.

Filmübersicht

  • „Guten Morgen liebe Kinder!“ – 1. Teil der Langzeitdokumentation im Union Kino Kaiserslautern (Klasse 1-3), 18.Oktober um 18:00 Uhr

 Schreiben, lesen, rechnen. Ein Haus bauen, einen Acker pflügen. Theaterspielen, einen Sonnenaufgang malen. Was braucht ein Mensch, um zu lernen? Der erste Teil der achtjährigen Langzeit-Dokumentation von Maria Knilli zeigt, wie Schule heute sein kann. Gedreht in Landsberg am Lech, begleitet die Langzeitdokumentation Schulkinder einer Waldorfschule von der ersten bis zur achten Klasse.

Acht Jahre werden die Kinder mit ihrer Klassenlehrerin Frau Umbach verbringen, acht Jahre einen gemeinsamen Entwicklungsweg zurücklegen und vieles lernen und erfahren. Neben die enge Beziehung zu Mutter und Vater tritt mit der feierlichen Einschulung die Beziehung zur Lehrerin.

Die Filmemacherin Maria Knilli interessieren dabei vor allem die Fragen: Was braucht ein Mensch, um zu lernen? Wie „blühen“ Kinder auf, wie gibt man ihnen den richtigen Raum zum Wachsen? „Guten Morgen, liebe Kinder“ – der etwas andere Film zur Bildungsdebatte.

  • „Eine Brücke in die Welt“ – 2. Teil der Langzeitdokumentation im Union Kino Kaiserslautern (Klasse 4-6), 23. Oktober um 18:00 Uhr

Eine Waldorfschule im oberbayerischen Landsberg am Lech: Seit ihrer Einschulung im September 2007 und bis zum Abschluss der achten Klasse im Juli 2015 wird die von Klassenlehrerin Frau Umbach geführte Schulklasse gemeinsam lernen.

Über den gesamten Zeitraum begleitet Regisseurin Maria Knilli den Unterricht für ihre im Auftrag des Bayerischen Rundfunks entstehende dreiteilige Langzeitbeobachtung.

Mit „Eine Brücke in die Welt“ beschäftigt sich mit dem vierten bis sechsten Schuljahr; einem Zeitraum, in dem das Klassenzimmer eine sich stets wandelnde Lernwerkstatt ist und die Kinder Schritt für Schritt das selbständige Arbeiten üben. „Eine Brücke in die Welt“ lässt dabei die äußere wie innere Entwicklung der Kinder miterleben und zeigt, wie aus hingebungsvollen Viertklässlern nachdenkliche und kritische Sechstklässler werden.

Im Gegensatz zu „Guten Morgen, liebe Kinder“ kommen  erstmals auch die Eltern der Schülerinnen und Schüler zu Wort, die mit ihrer Entscheidung für eine Waldorfschule bewusst eine Alternative zur herkömmlichen Schulpädagogik gewählt haben. Die Klassenlehrerin bringt es auf den Punkt: „Wir beide, die Schule und das Elternhaus, sind die Pfeiler, auf denen eine Brücke gebaut ist, über die das Kind in seiner Entwicklung in die Welt geht.“

„Über acht Jahre die Kinder in ihrem Klassenzimmer zu beobachten, wie sie eine Gemeinschaft werden, wie sie gemeinsam lernen, wie aus Kindern Jugendliche werden, wie sie zusammen mit ihrer Lehrerin die Welt entdecken, das ist eine faszinierende Chance – aber auch ein aufwendiges Projekt, das so wohl nur mit einem öffentlich-rechtlichen Sender entstehen kann.“

(Thomas Sessner, Redakteur)

  • „Auf meinem Weg“ – 3. Teil der Langzeitdokumentation im Union Filmpalast Kaiserslautern (Klasse 7-8), 05. November um 16:00 Uhr

Acht Jahre lang waren die Mädchen und Jungs an der Waldorfschule im bayerischen Landsberg am Lech mit ihrer Klassenlehrerin beisammen, acht Jahre lang hat Filmemacherin Maria Knilli sie mit der Kamera begleitet.

Mit beeindruckender Klarheit reflektieren die Jugendlichen vor der Kamera, was sie zum Lernen brauchen: tragende Beziehungen, echtes Interesse, persönliche Freiheit, ausreichend Zeit … In berührenden Rückblenden macht Maria Knilli sichtbar, wie sich die Fähigkeiten der Schüler über acht Jahre entfalten. Im Unterricht wird der Übergang in die Oberstufe vorbereitet. Jeder gestaltet eigenverantwortlich eine Projektarbeit: welche Vielfalt! Auf der großen Schulbühne wird ein Shakespeare-Stück einstudiert: Jeder spielt eine Rolle! Und gemeinsam mit ihrer Lehrerin kommt die Klasse endlich am Ziel ihres Fußweges über die Alpen an – in Venedig.

 Kartenvorverkauf ab 16.10.2017 an der Waldorfschule!

Karten können montags bis mittwochs jeweils von 8-12 Uhr im Vorverkauf bei Birgit Strey (Verwaltungsbereich) erworben werden.

Eintrittspreis 7,50 €/Filmvorstellung, ermäßigt 6,50 €

oder an der Abendkasse im Union Kino Kaiserslautern!

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

 

 

WOW- Waldorf One World für eine menschenwürdige Bildung am 28.09.2017

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Was ist der WOW-Day?

Ein Tag im Jahr mit vollem Engagement: Schüler setzen sich ein, damit Kinder und Jugendliche eine gesunde Kindheit und waldorfpädagogische Bildung erhalten oder Menschen mit Behinderung durch dieses Engagement ein schönes Zuhause bekommen und  in ihren individuellen Fähigkeiten gefördert werden. Zusammen kann etwas bewegt werden, dass weltweit gute Schule macht!

Was hat der WOW-Day bereits bewegt?

Mit enormen Engagement haben Kinder und Jugendliche aus fast 400 Schulen in 35 Ländern seit 1994 insgesamt 2,8 Millionen Euro gesammelt. Über 110 Waldorf- und Sozialinitiativen in 40 Ländern wurden seitdem unterstützt. Allein im letzten Jahr waren dies insgesamt 62 Waldorf- und Sozialinitiativen in 25 Ländern.

Durch das tatkräftige Engagement haben u.a. Kinder und Jugendliche aus ärmeren Ländern eine glückliche Schulzeit, eine schützende Gemeinschaft oder einfach eine warme Mahlzeit geschenkt gekommen.

Eine Welt für alle: Macht mit!

Und genau das wollen wir auch dieses Jahr wieder tun – Mitmachen!

An unserer Schule zog die Tradition des WOW-Day so ein, dass die Oberstufenschüler an diesem Tag arbeiten gehen und dieses Geld spenden. So unterstützen wir die gemeinnützige Organisation.

Eine weltweite Aktion und unsere Schüler sind mit Ihrer Unterstützung dabei!

An unserer Schule findet der oben beschriebene WOW-Day, der Waldorf-One-World-Day am Donnerstag, dem 24.11.2016  statt. Für unsere Oberstufenschüler suchen wir an diesem Tag Jobs in Ihren Firmen, Ihren Haushalten, Ihren Gärten, Ihren Vereinen usw. Denkbar sind Arbeiten für einzelne Schüler, aber auch für kleinere oder größere Gruppen. Die Oberstufenschüler haben an diesem Tag keinen Unterricht. Der Verdienst wird, wie auch in den vergangenen Jahren, zu 100% an die mit unserer Schule befreundeten Projekte in Georgien (Tiflis, Tagesheim) und Peru (Kusi Kawsay) im Rahmen des WOW-Tages gespendet.

Sie haben einen Job zu vergeben? Dann schicken Sie bitte Ihre Angebote versehen  mit

  • Ihrem Namen,
  • Ihrer E-Mail Adresse,
  • Ihrer Telefonnummer,
  • einer kurzen Beschreibung der Tätigkeit,
  • der Arbeitszeit,
  • der Anzahl der SchülerInnen und
  • dem Verdienst

an die Freie Waldorfschule Westpfalz. Den Kontakt können Sie gerne per Telefon 06301 793350,  Fax 06301 793340 oder Mail info@waldorfschule-otterberg.de mit uns herstellen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Julia Bräsick, Lehrerkollegium

 

Die neuen Vorschulgruppenkinder gehen auf Wanderschaft!

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Es ist Montagmorgen am 14.08.2017 um 08:30 Uhr. Im Foyer des Unterstufengebäudes der Waldorfschule finden sich die Klassen 2 bis 6 mit Ihren Klassenlehrern ein.

Frau Thomas die Lehrerin der Vorschulgruppe trägt eine große Vase mit Wanderstöcken in die Mitte des Raumes. An den Stöcken hängt jeweils ein Tuch. Was da wohl so drinnen steckt? Während sich der Betrachter noch mit dieser Frage beschäftigt, fällt auf, dass außerdem  Kinder mit Ihren Eltern warten, die man bisher noch nicht so häufig in der Schule gesehen hat.

Annette Thomas klärt nach einer Begrüßung aller Anwesenden dann aber auch gleich auf, um welche Kinder es sich hier handelt.

Die neuen Vorschulgruppenkinder, 11 an der Zahl sind das. Sie heißen Amira, Matilda, Ronja, Johanna, Sara, Finn, Lara-Sophie, Finja, Diana, Mattis und Emilia und sie hören gespannt zu, was ihnen von ihrer Lehrerin so erzählt wird.

Von abenteuerlichen Wanderungen in den Wald ist da die Rede, von selbstgebackenem, herrlich duftendem Brot, dass zu diesem Zweck jeden Montagmorgen extra von den Kindern gebacken wird, von Rucksäcken die mit den Dingen bestückt sind, die man auf Erkundungsausflügen so braucht, von beerenverschmierten Kinderhänden nach dem Pflücken von Waldfrüchten und von dem Vertrauen, welches es darauf zu entwickelt gilt, dass sich die weiteren Notwendigkeiten während der Ausflüge schon irgendwie auf wundersame Weise  finden werden.

Nun ruft Frau Thomas  jedes Kind  bei seinem Namen auf, überreicht ihm den vorbereiteten Wanderstab und schon geht es hinaus, auf den Weg zum ersten gemeinsamen Streifzug in die Natur,  begleitet von dem Gesang der anderen Schulkinder.

Als die muntere Schar dann gegen Mittag wieder an der Schule eintrifft und von den Eltern in Empfang genommen wird, da sind fröhliche Stimmen von den Kindern zu hören: „Mama, dass war so toll, wir haben….….!“

Ein guter Start für unsere „Schuljüngsten“, wie mir meinen.

Wir freuen uns die Kinder und Ihre Eltern in unserer Schulgemeinschaft aufnehmen und begleiten zu dürfen.

HERZLICH WILLKOMMEN!

„Seid gegrüßt ihr kleinen Leute…“ – Einschulungsfeier an der Waldorfschule

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Am Mittwoch, dem 16.08.2017 wurden die neuen Erstklässler in die Waldorfschule  eingeschult.

Gemeinsam mit ihren Eltern, Paten, Tanten, Onkel, Omas und Opas erschienen  die Kinder um acht Uhr im Eurythmiesaal des Unterstufengebäudes zu einer schönen Einschulungsfeier.

Hier standen ihnen die Schüler aus der 4. Klasse als Paten mit ihrer Klassenlehrerin Nanni Kohlmeyer zur Seite. Mit fröhlichen Liedern und zwei Geigenstücken u.a. „Alles Gute für die Schule“ stimmten die sie ihre Gäste auf den Schulbeginn ein.

In ihrer  kleinen Begrüßungsrede machte Frau Kohlmeyer deutlich, dass die Schule erst mit der Ankunft der Erstklasskinder wieder so richtig „komplett“ sei, stand doch der Klassensaal der 1. Klasse in den vergangenen Tagen leer und verlassen da und wartete darauf, dass endlich eine Kinderschar mit ihrer Lehrerin Einzug halten würde.
Und Sie sprach sicher allen aus dem Herzen, wenn Sie den Kindern den guten Wunsch mit auf den Weg gab, dass sie im Verlauf  ihrer Schulzeit  hoffentlich in der Schulgemeinschaft eine Art zu Hause finden mögen, um gesund wachsen und eine glückliche und unbeschwerte Schulzeit erleben zu können.

Ganz richtig stellte sie schließlich fest, dass zu diesem Zeitpunkt noch eine besondere und  wichtige Person fehlte, nämlich die Klassenlehrerin Magdalena Müller. Diese wurde gemeinsam mit den Kindern schnell  herbeigerufen und stand gleich freudig strahlend vor den Gästen, um endlich „ihre“ Erstklässler mit den Namen aufrufen und herzlich begrüßen zu können.

An dieser Stelle  hatten die Patenkinder der 4. Klasse dann eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Sie überreichten den frisch gebackenen Schulkindern Franz, Adrian, Taran, Samah, Gabriel, Merlind, Ronja, Emelie, Frederika, Stella, Jonathan, Jacques, Louis, Miah, Joris, Tiago, Niklas, Emma, Adrian, Mia, Stella, Henry und Flora  jeweils  eine schöne große Sonnenblume und führten die Kinder einzeln zu ihren Ehrenplätzen ganz nach vorne.

Frau Müller hatte ihnen ein Märchen mitgebracht und  erzählte den ersten Teil noch im Eurythmiesaal, dementsprechend aufmerksam lauschten die  Erstklässler gemeinsam mit den anderen Gästen gespannt ihrer Erzählung. Im Anschluss  ging es für die Schüler und ihre Lehrerin dann aber endlich in den Klassensaal der 1. Klasse, um die erste gemeinsame Unterrichtsstunde zu erleben und das Ende des Märchens zu hören.

Die Angehörigen  waren in der Zwischenzeit von den  Eltern der 4. Klasse herzlich  zu einem Frühstücksbuffet eingeladen und verbrachten so die Wartezeit auf ihre Kinder in gemütlicher Runde.

Nach der großen Pause  führte Magdalena Müller ihre  Schüler hinaus auf den Schulhof, wo sie  dann auch  von der  restlichen Schulgemeinschaft  mit Applaus und Gesang begrüßt wurden. Hier konnten noch ein paar Erinnerungsfotos von den Erstklässlern gemacht und  die schönen mit herrlichen Überraschungen gefüllten Schultüten überreicht werden.

Im Anschluss an diesen kleinen Fototermin gingen die Schulkinder in Erwartung auf den nächsten Schultag dann mit ihren Familien wieder nach Hause.

Die Schulgemeinschaft freut sich,  23 Kinder aus Otterberg, Otterbach, Kaiserslautern, Mehlingen, Katzweiler, Göllheim, Enkenbach-Alsenborn, Sulzbachtal, Odenbach, Falkenstein, Kottweiler-Schwanden und Frankelbach begrüßen zu können.