Die Kinder der Vorschulgruppe 2016/17 sind aufgenommen!

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Um 8 Uhr am Morgen des 29. August 2016 versammelten sich alle im Raum der Vorschulgruppe der Waldorfschule in Otterberg: Frau Thomas die Vorschulgruppenlehrerin, die neuen Vorschulgruppenkinder Franz, Adrian, Ronja, Emelie, Stella, Jacques, Tiago, Niklas, Emma, Adrian, Mia, Henry und  natürlich auch deren Eltern.

Ein ganz besonderer und auch aufregender Tag für alle Beteiligten. Heute sollte also der erste Vorschulgruppentag sein!

Wenige Minuten später  erzählte Frau Thomas dann im Foyer im Beisein der Klassen 2 bis 5, dass auch Sie freudig  und gespannt den Tag der Aufnahme  erwartet hatte. So war sie z.B. im Laufe der Sommerferien  fleißig tätig, in dem sie Kleiderhaken und andere wichtige Sachen für alle Kinder angefertigt hatte. Sie erzählte auch, dass sie am Morgen bereits  vor ihrem Wecker aufgewacht sei, so groß war ihre Vorfreude.

Und sie berichtete, dass sie bis zu den Herbstferien jeden Tag mit den Vorschulgruppenkindern durch die Natur wandern werde. Gleich heute sollte es damit losgehen und war für jedes Kind einen Wanderstab bereit, an dem ein Tüchlein mit Proviant bestückt hing.

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Noch schnell ein Foto von allen Kindern und dann ging es, nun aber ohne die Eltern,  bei herrlichem Sommersonnenschein los über Stock und Stein auf Entdeckungstour.

Lesen Sie zum Thema hierzu auch unseren Beitrag Vorschulgruppe auf unserer Homepage.

Tag der offenen Tür am 24. September 2016 (mit Tagesprogramm)

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Am 24. September 2016 möchten wir Sie in der Zeit  von 10 Uhr bis 13 Uhr herzlich zu unserem nächster Tag der offenenTür einladen!

Was passiert an der Waldorfschule? Welche Unterrichtsfächer werden angeboten? Was hat es mit der Eurythmie auf sich, welche Abschlüsse können an der Waldorfschule erworben werden, warum haben Waldorfschulen eigentlich so viele künstlerische Fächer und warum gibt in der Oberstufe  zahlreiche Praktika? Fragen, auf die es beim Tag der offenen Tür fundierte Antworten gibt.

Nutzen Sie diesen Tag als Möglichkeit zur Erstinformation und verschaffen Sie sich einen Überblick über das pädagogische Konzept unserer Waldorfschule.  Gerne erläutern wir Ihnen das Profil unserer Schule und klären Fragen zu den Lehrmethoden oder dem Lehrplan. Viele Lehrer stehen Ihnen zum persönlichen Gespräch bereit und freuen sich auf Ihre Fragen. Bei unserer Schulführung können Sie sich mit den Räumlichkeiten und dem gesamten Schulgelände vertraut machen.

Erleben Sie einen Tag Waldorfschule mit vielfältigen Einblicken in den Schulalltag. Wir bieten die Möglichkeit, in den einen oder anderen offenen Unterricht „hineinzuschnuppern“. So können Sie vielleicht eine Stunde der „Bewegten Klasse“ miterleben oder bei einem Musikprojekt lauschen.

Ausstellungen und  Workshops sind ebenfalls geplant.

An diesem Tag wird außerdem eine Informationsveranstaltung zum Thema „Vorschulgruppe“ stattfinden. Hier wird  über die Schulpflicht und die Schulreife aus Sicht der Waldorfpädagogik berichtet, wir stellen Ihnen das Konzept unserer Vorschulgruppe vor und Sie erhalten Einblicke in den Alltag der Gruppe.

Natürlich wird  auch für das leibliche Wohl gesorgt, so dass Sie sich  über das Gesehene in gemütlicher Atmosphäre austauschen können.

Im Waldorfkindergarten Otterberg  (auf dem Gelände der Waldorfschule) findet außerdem ein Second-Hand-Markt „Rund ums Kind“ statt. Neben Kleidung für Herbst- und Winter  bis Größe 176 werden auch Bücher, Spielsachen, Kinderwagen, Kindersitze etc. verkauft. Zu dem wird neues Bastel- und Spielmaterial angeboten. Für die Kinder wird ein Puppenspiel aufgeführt und der Kindergarten informiert über seine pädagogische Arbeit.

Der offene Unterricht findet in zwei Zeitblöcken von 10:15 Uhr bis 11 Uhr und von 11:30 bis 12:15 Uhr statt.

Programm zum Tag der offenen Tür am 24.09.2016 (Änderungen vorbehalten!)

10:00 Uhr Musikalische Eröffnung und Begrüßung im Foyer,  Mittelstufengebäude

10:15 – 11:00 Uhr offener Unterricht (1. Einheit)

1. Klasse: Workshop „Bewegtes Klassenzimmer“ (ohne Schüler),  1. Klasse
2. Klasse: Aus dem Hauptunterricht: „Rechnen“,  2.Klasse
3. Klasse: Sport, Gymnastikraum Unterstufe
4. Klasse: Eurythmie – halbe Klasse, Eurythmiesaal Unterstufe / Sport – halbe Klasse, Gymnastikraum Unterstufe
5. Klasse: Chorstück „Die Bremer Stadtmusikanten“, Musiksaal Mittelstufe
6. Klasse: Geometrie, 6. Klasse

7. Klasse: Die Klasse ist auf Klassenfahrt und kann sich daher nicht im Offenen Unterricht präsentieren!
8. Klasse: Werken – halbe Klasse, Werkraum Unterstufe
9. Klasse: Schmieden – Schulschmiede Unterstufe / Ausstellung Hefte Geographieepoche, 9. Klasse
10.Klasse: Chemie zum Mitmachen, Chemiesaal Mittelstufe
11.Klasse:  Biologie – halbe Klasse, 11. Klasse
12.Klasse: „Würstchen grillen“, Schulhof
13. Klasse:kein Unterricht!

11:30 – 12:15 Uhr offener Unterricht (2. Einheit)

1. Klasse: Workshop „Bewegtes Klassenzimmer“ (ohne Schüler), 1. Klasse
2. Klasse: Herstellen von Straßenmalkreide,  2.Klasse
3. Klasse: Ackerbauepoche, Schulgarten
4. Klasse: Französisch – halbe Klasse, 4. Klasse
5. Klasse: Werken – halbe Klasse, Werkraum Unterstufe / Deutsch – halbe Klasse, 5. Klasse
6. Klasse:Englisch – halbe Klasse, 6. Klasse / Französisch – halbe Klasse, BDR-Raum

7. Klasse: Die Klasse ist auf Klassenfahrt und kann sich daher nicht im Offenen Unterricht präsentieren!
8. Klasse: Schülercafé, Foyer Mittelstufe
9. Klasse:  Ausstellung Hefte Geographieepoche, 9. Klasse
10.Klasse: Eurythmie – halbe Klasse, Eurythmiesaal Mittelstufe / Referate Landwirtschaftspraktikum – halbe Klasse, 10. KLasse
11.Klasse: Biologie – halbe Klasse, 11. Klasse
12.Klasse: „Würstchen grillen“, Schulhof
13. Klasse: Kein Unterricht!

Klassenübergreifend: Offene Orchesterprobe – Musiksaal Mittelstufe

Weitere Angebote

  • 10:15 – 11:30 Uhr  Informationsstand Gantagsschule, GTS-Raum
  • 10:15 – 12:15 Uhr Workshop „Spinnen“,  Schulhof
  • 11:30 – 12:15 Informationsveranstaltung zu dem Thema „Vorschulgruppe“, Räumlichkeit wird noch bekannt gegeben!
  • 12:30 Uhr  Schulführung durch die Schulgebäude/über das Schulgelände – Treffpunkt Foyer Unterstufengebäude!
  • 10:00 – 13:00 Uhr Informationsstände
    Informationsstand Schule Foyer Unterstufe
    Informationsstand Schule Foyer Mittelstufe
    Informationsstand Elternrat Foyer Unterstufe
  • 11:00 – 13:00 Uhr Essen & Trinken
  • 11:00 – 13:00 Uhr Schülercafé 8. Klasse, Ort: Foyer Mittelstufe
    Würstchen vom Grill 12.Klasse, Ort: Schulhof
  • 11:00 – 14:00 Uhr Tag d. offenen Tür u. Kleiderbasar„Rund ums Kind“
    Waldorfkindergarten Otterberg unterhalb der Schule

Abiturfeier 2016 an der Waldorfschule

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Bei der Abiturfeier am Freitag, dem 17.06.2016 haben zwölf Schülerinnen und Schüler der Freien Waldorfschule Westpfalz in Otterberg,  nämlich

Jonathan Dahlem (Note 1,9), Nada Gabelmann (Note 1,3),

Tamara Germann, Jasmin Heyser,

Matteo Hilgert, Mia Koch,

Felix Lange, Anne Katrin Schmidt,

David Schmitz, Nicolas Sender,

Aljoscha Steffens (Note 1,5), Frederic Stichler, 

nach bestandener Prüfung strahlend ihre Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife entgegen genommen.

Drei Schüler, Sebastian Giesler, Felix Osterloh und Lukas Reimer haben außerdem den schulischen Teil der Fachhochschule erworben.

Die Fächerkombinationen waren für alle Schüler gleich.
Die Schülerinnen und Schüler wurden, wie an Waldorfschulen in Rheinland-Pfalz üblich, in vier schriftlichen und zwei mündlichen Fächern geprüft. Hier handelte es sich bei den schriftlichen Fächern um die Leistungskurse Deutsch und Biologie, sowie die Grundkurse Mathematik und Geographie. Mündlich wurden die Fremdsprachen Französisch und Englisch geprüft. Die Hospitationsfächer Ethik und Kunst wurden ebenfalls in die Prüfungsleistung mit eingerechnet.

Den Prüfungsvorsitz  im Abitur der Waldorfschulen hatte die ADD Neustadt, vertreten durch Frau OSTD Andrea Meiswinkel vom Sickingen Gymnasium Landstuhl.

…und natürlich wurde dem Anlass entsprechend auch mit Beiträgen aus der Schüler- und Lehrerschaft  und einem festlichen Buffet gefeiert!

Die Schulgemeinschaft der Freien Waldorfschule Westpfalz in Otterberg gratuliert allen erfolgreichen Absolventen ganz herzlich und wünscht ihren Abiturienten ein gutes Gelingen für all ihre jetzt  anstehenden Vorhaben!

 

 

Feldmessen 2016 in Ludwigswinkel

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Praktikum der 10. Klasse im Mai/Juni 2016

In diesem Jahr fuhr die 10. Klasse erstmalig nach Ludwigswinkel, einem kleinen Luftkurort und Feriendorf in der Südpfalz. Untergebracht waren wir im Schullandheim, das direkt in der Nähe des Gebietes lag, welches wir im Laufe der Woche vermessen haben.

Nach einer ersten Begehung der „Talaue“ haben wir an markanten Punkten 22 Fluchtstäbe in den Boden gesteckt, nummeriert und die Gesamtfläche in 6 Teilgebiete abgetrennt. Jede Arbeitsgruppe (bestehend aus 5-6 Schülern) hatte von nun an die Aufgabe ein zugewiesenes Teilgebiet exakt einzumessen und aufzuzeichnen.

Zunächst haben wir mit Schrittmaß die Abstände zwischen einzelnen Fluchtstäben bestimmt und mit dem Kompass die ungefähren Winkel des Polygons (=Vieleck) bestimmt. Eine erste relativ realitätsnahe Skizze entstand.

Um genauere Ergebnisse zu erzielen haben wir mit Hilfe von Theodolit und Messlatten die Winkel und Seitenlängen gemessen und danach die Daten zusammengetragen und kontrollgerechnet. In jeder Gruppe entstand so auf Transparentpapier ein exakt gezeichnetes Polygon, welche wir dann auf einer großen Gemeinschaftskarte im Maßstab 1:250 zusammen getragen haben.

Danach haben wir die markanten Punkte der Gebiete genau ausgemessen und in die Karte eingezeichnet. So entstanden nach und nach auf der Karte die Wege, die Bachläufe und Brücken, Teiche, Bäume, Entwässerungsgräben und Bänke. Der Polygonzug diente uns zu jeder Zeit,  beim Ausmessen und auch beim Zeichnen, eine große Hilfe zur Orientierung, allerdings sind diese Linien am Ende auf der Karte nicht mehr zu sehen.

In allen Gruppen war eine sehr gute Arbeitsstimmung. Bei Schwierigkeiten half man sich auch gruppenübergreifend aus. Trotz des relativ miesen Wetters, es hat fast jeden Tag geregnet, waren alle Schüler und auch die Betreuer stets gut gelaunt.

Bericht aus der 10. Klasse im Schuljahr 2015/16

Zum Thema:

Durch Feldmessen Objektivität und Orientierung erfahren!

Im Feldmesspraktikum der 11. Klasse werden die zuvor im Mathematikunterricht erarbeiteten Gesetzmäßigkeiten nun praktisch angewendet. Vermessen und kartographiert wird ein Gelände, für das eine konkrete Fragestellung vorliegt.

Durch die eigene Leistung, die Zusammenarbeit innerhalb einer Gruppe und der Gruppen untereinander werden Messwerte gewonnen, die zu einem Gesamtplan des Geländes führen. Hierbei ist nicht nur klares Denken sondern vor allem Genauigkeit und Geduld gefordert.  Es werden  Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit abverlangt, um am Ende zu brauchbaren Karten zu kommen. Unausweichlich zeigen sich alle Ungenauigkeiten auf dem Papier und fordern Berichtigung! Die Schüler erfahren bei der Arbeit, dass sie aus eigener Kraft zuverlässige Orientierung gewinnen können.

Wind und Regen tun oft bei den Vermessungsarbeiten ihr Übriges.  Das Zusammensein und -arbeiten der Schüler und Lehrer rund um die Uhr fördert das Sozialgefüge der Klasse.

 

 

 

Wie könnte man schöner den Sommer feiern? – Johanni 2016

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Von all den Festen, die wir an unserer Schule mit den Kindern das Jahr über feiern, mag ich persönlich das Johannifest am liebsten. Zumindest dem Kalender nach hat am 24. Juni, dem Fest Johannes des Täufers, der Sommer begonnen; es ist warm genug, draußen zu feiern, auf Holzbänken oder auf Decken im Gras zu sitzen, miteinander zu reden, später zu singen und zu tanzen, während die Kinder dazwischen herum rennen und spielen.

In einer Ecke des Schulhofes im Schatten sitzen einige Musiker. Wer hat sich dieses Jahr zusammengefunden aus Lehrern, Eltern und Schülern? Geige, Querflöte, Gitarre, Akkordeon, Banjo und sogar ein Fagott sind dabei! Die Viertklasslehrerin sammelt gerade ihre Kinder, Kopien mit Sommerliedern werden an sangesfreudige Gäste verteilt und schon klingen die hellen Stimme der über dreißig Viertklässler zusammen mit denen der Erwachsenen zum Spiel der Musiker:  Sommerkanons und andere Sommerlieder, die die Viertklässler eingeübt haben, klingen über den Hof. Dann wird das Buffett eröffnet, das sich aus all dem zusammensetzt, was die einzelnen Familien zu essen mitgebracht und auf die vorgerichteten Tische verteilt haben, für jedermann, sich zu bedienen: Salziges, Fruchtiges, Süßes, Gebackenes, Cremiges … für jeden ist etwas dabei. Man steht oder sitzt, begrüßt sich, redet, lacht und isst. In einer Ecke werden Kränze aus buntem Krepppapier geflochten, die sich die Kinder gerne auf den Kopf setzen, die bunten Bänder wehen beim Laufen hinter ihnen her.

Da sind die Viertklässler wieder, kommen einer hinter dem anderen mit brennenden Fackeln in der Hand und ziehen auf den Hof, stellen sich im großen Kreis um das in der Mitte aufgeschichtete Holz. Ihre Fackeln hoch erhoben rezitieren sie Goethes Gedicht  „Zünde das Feuer an“ und schreiten dann gemeinsam nach vorne, stecken ihre Fackeln zwischen die Holzscheite und treten wieder zurück in den Kreis. Während die ersten größeren Flammen sichtbar werden, beschwören sie in die vier Himmelsrichtungen die Macht und Pracht, die Klarheit und reinigende Wahrheit des Feuers. Dann holen sie ihre  Flöten  hervor und spielen ein Johannilied, zu dem sie schließlich feierlich wieder hinausziehen.

Doch gleich sind sie wieder da, die Musiker spielen auf und die Viertklässler tanzen einige  Kreistänze  vor, in die sich nach und nach immer mehr andere Kinder sowie Erwachsene einreihen. So setzt sich das Fest fort, mit Tanzen, Essen, Reden, Spielen, Stockbrot rösten und zwanglosem Beisammensein.

Allmählich brennt das große Feuer in der Mitte herunter , manche Gäste packen schon zusammen, andere kommen erst richtig in Schwung beim Tanzen, mutige Kinder beginnen über das noch glühende Feuer zu springen oder spielen und zündeln mit Stöcken in der Glut. Schließlich werden auch die Musiker müde und spielen zum letzten Kreistanz auf. Der Platz leert sich mehr und mehr. Nur auffällig viele Viertklässler sind noch da! Sie dürfen heute Nacht zusammen in einem großen Zelt mit Feuerstelle in der Mitte übernachten. Wie könnte man schöner den Sommer feiern!

Birgitta Rothaug, Klassenlehrerin der 4. Klasse

 

 

 

Vom Bau eines Baumhauses bis zur Restauration eines Quads – Vorstellungen der Jahresarbeiten der 8. Klasse

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Am Freitag, 3. Juni und am Samstag, 4. Juni 2016 war es wieder so weit! Die 8. Klasse präsentierte ihre Jahresarbeiten.

Jeder Schüler hatte ein Schuljahr lang ein von ihm selbst gewähltes Thema bearbeitet. Dabei waren die Themen bunt gefächert. So gab es Projekte wie der Bau eines Baumhauses, eines Brotbackofens und die Renovierung eines Gewölbekellers, genau so, wie handwerkliche Arbeiten wie z.B.. die Restauration eines Segelbootes, eines Quads, eines Sekretärs oder die Herstellung einer Schwungliege, eines Bettes, eines Degens, einer E-Gitarre und eines Barock-Cellobogens. Die Mode durfte natürlich nicht fehlen: Kleider wurden recycelt zu einer neuen Kollektion und der Bereich Kunst war mit Zeichnungen, Skulpturen, Glasperlenkunst und Musik vertreten. Aber auch die kulinarische Seite des Lebens kam nicht zu kurz, so bekamen die Zuhörer einiges zum Thema Kochen und Backen zu hören. Ebenso war der Bereich „Soziales“ vertreten: Die Themen „Obdachlosigkeit“ und „Tierversuche“ beeindruckten genau so,wie die Themen „Tiergnadenhof“ und ein medizinisch-therapeutisches Thema. Auch literarische und wissenschaftliche Themen waren vertreten, so bekamen die Zuhörer ein selbst geschriebenes englisches Sonett im Stil von Shakespeare zu hören und erfuhren einiges über Exoplaneten. Wissenswertes über Architektur und Historisches zum Humbergturm rundeten die Themen ab.

So vielseitig wie die Themen, so vielseitig waren auch die Vorträge. In ca. zehn Minuten freier Rede erklärten die Schüler ihr Projekt, ihre Herangehensweise und auch ihre Schwierigkeiten. Der Stolz auf das Erreichte war allen anzusehen und so belohnten die Zuschauer die Schüler mit viel Applaus.

Das Wählen eines eigenen Themas, das einen Schüler ein ganzes Jahr lang begleitet, das „sich durch das Thema durcharbeiten“, innere Widerstände überwinden, Krisen durchzustehen und ein zufriedenstellendes Endergebnis zu erzielen, das sind die pädagogischen Aspekte dieser freien Arbeit in der 8. Klasse.

Die in der Präsentation vorgestellten Arbeiten sind nur der nach außen sichtbare Erfolg dieser Jahresarbeit. Die persönliche Entwicklung eines jeden anhand „seines Projektes“, ließ sich erst in Einzelgesprächen in den Pausen erahnen.

Barbara Horn, Mutter aus der 8. Klasse

Schüler-Olympiade 2016

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Am 16. Juni 2016 ging es endlich los. Unsere fünfte Klasse mit Klassenlehrer Alexander Karr fuhr nach Ramstein um im Reichswaldstation an den olympischen Spielen teilzunehmen. Bei kühlem, regnerischem Wetter versammelten sich die jungen Olympioniken der Waldorfschulen aus Bexbach, Bildstock, Otterberg, Saarbrücken, Trier und Walhausen um sich in sechs Disziplinen zu messen. Jede Schule entsendete ihre Kinder in vier Teams, die die alten griechischen Stadtstaaten Athen, Korinth, Sparta und Delphi darstellten. Dadurch ergab sich eine schöne Mischung der Teilnehmer. Nach der feierlichen Eröffnung der Spiele mit der Entzündung des olympischen Feuers und einer vielsprachigen Begrüßung begannen die Wettkämpfe. Alle Olympioniken maßen sich im 50 m Lauf, Weitsprung, Diskuswurf und im Speerwerfen. Anschließend erfolgten die Wettkämpfe im Ringen und Wagenrennen. Zur Ehrung der Teilnehmer erhielten alle Kinder eine Medaille und die jeweils Besten einen Siegerkranz. Nachdem das olympische Feuer erloschen war und die Fahnen wieder eingeholt waren fuhren wir glücklich zurück in die Schule.

Andreas Buchholz, Vater in der 5.Klasse

Zum Thema:

In der 5. Klasse gehören die Epochen über die alten Kulturen zu den Höhepunkten des Schuljahres. Auch die Schülerinnen und Schüler dieser Altersstufe durchlaufen in ihrer körperlichen Entwicklung eine Hochphase, eine ganz harmonische Zeit, denn sie sind noch nicht in die Schwere der Pubertät gefallen, und das kindliche Verhalten der ersten Schuljahre ist einem bewussten Bewegungsdrang gewichen. Eine unglaubliche Leistungsbereitschaft zeichnet ihre körperlichen Fähigkeiten aus. So treten sie den Erwachsenen als kleine »Griechen« entgegen, und die Erzählungen über Delphi, Sparta, Korinth und Athen erwecken in den Kindern idealistische Empfindungen, denen sie gerne nacheifern wollen.

Parallel zur  Geschichtsepoche über Griechenland werden daher die griechischen Disziplinen Weitsprung, Diskuswerfen,  Speerwerfen und Laufen  im Sportunterricht geübt. Hier kommt es nicht nur auf die Weite an, nein es wird auch viel Wert  auf die Schönheit und Ästhetik der Ausführungen  gelegt.

Hier ein paar Impressionen von der Olympiade:

„Halb auf dem Baum“ von Sir Peter Ustinov – Klassenspiel der 12. Klasse

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Die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse unserer Waldorfschule hatten sich  in diesem Jahr eine  turbulente Komödie über den Generationenkonflikt für ihr Theaterstück ausgewählt. Mit vier Abendvorstellungen des Schauspiels „Halb auf dem Baum“ von Sir Peter Ustinov wurde das Publikum unterhalten.

Im Vorfeld gab es  eine arbeitsintensive Probenphase. Regie führte Klassenbetreuer und Kabarettist  Gerd Kannegieser, tatkräftig  von Schülerinnen und Schülern der Klasse und der weiteren  Klassenbetreuerin Stephanie Gillmann begleitet. Außerdem mussten die Kulissen  gebaut, sowie Kostüme entworfen und geschneidert werden. Unterstützung fand die Klasse hier bei ihrem Kunstlehrer Thorsten Diehl und der Handarbeitslehrerin Annette Boomes.

Die 12. Klasse konnte  sich über gut besuchte Vorstellungen zu ihrem Theaterprojekt freuen!

 

Klassenspiele in der 12. Klasse

„Fast wie im wirklichen Leben. Klassenspiele sind eine Synthese von Kunst, Pädagogik und Therapie“.

In der Waldorfschule steht das  Klassenspiel der zwölften Klasse an einem Schnittpunkt im Leben des Schülers – es markiert entscheidende Abschnitte der jugendlichen Entwicklung: den Eintritt in das Erwachsensein und den Abschied von der Schule.

So schreibt Annette Haage-Riedlinger, die  freiberuflich an verschiedenen Waldorfschulen als Theaterpädagogin und Theatertherapeutin arbeitet, in der Maiausgabe 2010 der „Erziehungskunst-Waldorfpädagogik heute“. Hier können Sie den Artikel in voller Länge nachlesen:  webmaster@erziehungskunst.de

 

 

„Ich bin ich – wie spielst Du?“ 30 Jahre Waldorfkindergarten Kaiserslautern

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Seit nunmehr 30 Jahren gibt es in Kaiserslautern in der Eugen-Hertel-Straße 1 unseren Waldorfkindergarten. In diesen 30 Jahren gesellschaftlichen Wandels, hat gerade auch in den letzten Jahren gute Kinderbetreuung an Bedeutung gewonnen und erfährt heute große Aufmerksamkeit, unterliegt aber auch vielfältigen neuen Anforderungen. Auch unser Waldorfkindergarten hat sich bspw. mit dem Ausbau der Nachmittagsbetreuung und der Aufnahme von unter 3-jährigen seit seiner Gründung stets weiter entwickelt.
Bei aller äußeren Veränderung bleiben wir unserem Herzensanliegen aber treu: den uns anvertrauten Kindern in liebevoller Zuwendung einen geschützten Raum für ihre gesunde Entwicklung zu bieten und sie dabei phantasievoll zum freien Spiel und herzlichen, sozialen Miteinander anzuleiten. Dafür sorgt ein engagiertes Team von waldorfpädagogisch qualifizierten Erzieherinnen, die zu den Kindern im täglich gleichbleibenden Rhythmus stabile Beziehungen aufbauen können. Getragen wird der Waldorfkindergarten von der Gründung bis heute von der Unterstützung der Eltern, die damit ein Angebot besonderer pädagogischer Prägung in freier Trägerschaft in Kaiserslautern realisieren. Die stets gute Belegung zeigt das große Interesse an der Waldorfpädagogik in der Region, die mit der Waldorfschule in Otterberg den Eltern für ihre Kinder zwischenzeitlich ja auch eine Perspektive bis hin zum Abitur aufzeigen kann.

Wie alles begann
Die Geschichte unseres Kindergartens begann 1983 mit einem Lesekreis, der sich mit der Thematik der Waldorfpädagogik beschäftigte. Durch diese Elterninitiative ins Leben gerufen, konnte
1986 der Waldorfkindergarten mit zwei Gruppen eröffnet werden. Bereits 1990 wurde eine räumliche Erweiterung notwendig. Im gleichen Jahr erhielt unsere Einrichtung die Anerkennung als Bedarfskindergarten der Stadt Kaiserslautern. Ein Brand zerstörte 1997 die liebevoll ausgestalteten Räume. Mit viel Engagement von Eltern, Erzieherinnen und Freunden konnte der Kindergarten wieder aufgebaut werden. 1998 wurde eine Erweiterung der Öffnungszeiten umgesetzt und seit 2003 werden Kleinkinder ab 2 Jahren betreut.

30 Jahre – ein Grund zum Feiern!
In diesem Jahr freuen wir uns, unser 30-jähriges Bestehen feiern zu können. Wir möchten zum Jubiläum die Gelegenheit nutzen und uns bei allen Unterstützern und Förderern unseres Waldorfkindergartens im Namen aller Kinder, die in den letzten 30 Jahren den Kindergarten besuchen durften, zu bedanken und laden herzlich zu einer Reihe von Veranstaltungen ein, mit denen wir unser Angebot für die Zukunft noch erweitern möchten, um Eltern auch schon vor der Kindergartenzeit beratend zu Seite zu stehen.

Was uns wichtig ist:
– einfach gestaltetes Spielzeug aus Naturmaterialien
– rhythmischer Tages-, Wochen- und Jahresablauf
– kreative Spielmöglichkeiten, Lieder und Geschichten
– nachahmendes Lernen durch Vorbild
– rhythmische und wiederkehrende Tätigkeiten
– gemeinsame vollwertige, biologische Mahlzeiten
– täglicher Aufenthalt im Freien bei jedem Wetter
– vielfältige Möglichkeiten zur körperlichen Bewegung
– separate Betreuung der Unter-Drei-Jährigen
– konstante Bezugspersonen
– gemeinsame Feste
– harmonische, kindgerechte Raumgestaltung
– Vorträge und Angebote zur Elternbildung

Kontaktdaten und Öffnungszeiten

Waldorfkindergarten Kaiserslautern
Eugen-Hertel-Str. 1
67657 Kaiserslautern
Telefon: 0631 44441
Fax: 06301 793340
waldorfkiga@fws-otterberg.de

Mo. – Do. 7.30 – 16.30 Uhr
Fr. 7.30 – 15.00 Uhr
1. Abholzeit von 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr
2. Abholzeit von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Bürozeiten
Di. 8.00 – 12.00 Uhr
Waldorfkindergarten Kaiserslautern, Tel. 0631 44441
Mo.,Mi.,Do, Fr.: 8.00 – 12.00 Uhr
Waldorfkindergarten Otterberg, Tel. 06301 794443
Weitere Infos: www.waldorfschule-otterberg.de

Gerne möchten wir Sie auf unsere Vortrags-und Kursreihe 2016 im Waldorfkindergaten Kaiserslautern „Entscheidende Kinderjahre“ aufmerksam machen.

Sie finden die Termine hier:

„Entscheidende Kinderjahre“ – Vortrags- und Kursreihe im Waldorfkindergarten Kaiserslautern

Die „Box“ – Praktischer Teil des Hospitationsfaches Bildende Kunst im Abitur 2016 an der Waldorfschule in Otterberg

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Die „Box“ war der künstlerische Raum, den unsere SchülerInnen  im Praktischen Abiturteil des Hospitationsfaches Bildende Kunst Abitur  füllen sollten. „Ein in sich abgeschlossener Kosmos, der die Begrenztheit bzw. Unbegrenztheit des Menschen in all seinen Facetten zeigen und darstellen kann“, so lautete die Beschreibung für die Aufgabenstellung zum Thema „Box“ durch den Kunstlehrer.

Die Abiturienten erarbeiteten sich anhand von Vorlagen und Kopien, die Sie entweder selbst erstellten (Fotografie) oder sich aus anderen Quellen (Internet, Zeitschriften, Bücher, etc.) zusammen gestellt hatten, und/oder eigenen Zeichnungen und Skizzen, gefundenen Objekten (Objet Trouvé) oder Schrott, eine Komposition, mit welcher sie mittels Collage, Assemblage, Malen, Übermalung oder in Form eines plastischen Reliefs die „Box“ füllten und gestalteten. Hierbei sollte auf eine  angemessene Komposition geachtet werden.

Alle Arten von künstlerischen Techniken und Verfahren waren erlaubt, wie z.B. Acryl, Pastell, Aquarell, Collage, Assemblage, Mischtechnik, etc. – bzw. in Ton oder anderen plastischen Materialien (Schrott, etc.) erstellte Reliefs.

Zur Bewertung wurde ein in sich abgeschlossenes Werk herangezogen.

Nachfolgende Materialien konnten verarbeitet werden:

  • Leinwand, Hartfaserplatten, Papier, Tuch, etc.
  • Acrylfarbe, Pigmente, Gouache, Aquarell, Pastell, etc.
  • Tusche, Kohle, Bleistift, etc.
  • Gips, Draht, Teer, Kleister, Kleber, Ton, Holz, etc.
  • Objet Trouvé, Schrott
  • Kopierer, Laserdrucker, etc.

Und hier nun die Ergebnisse:

Thorsten Diehl, Kunstlehrer an der Waldorfschule

Zum Thema Abitur an der Freien Waldorfschule Westpfalz Otterberg:

Die Schülerinnen und Schüler werden, wie an Waldorfschulen in Rheinland-Pfalz üblich, im Abitur in vier schriftlichen und zwei mündlichen Fächern geprüft.

Hier handelte es sich bei den schriftlichen Fächern um die Leistungskurse Deutsch und Biologie, sowie die Grundkurse Mathematik und Geographie.

Mündlich werden die Fremdsprachen Französisch und Englisch geprüft.

Die Hospitationsfächer Physik oder Ethik (kann variieren) und Kunst werden ebenfalls in die Prüfungsleistung mit eingerechnet.

Die Fächerkombinationen sind für alle Schüler gleich.

Den Prüfungsvorsitz  im Abitur der Waldorfschulen Rheinland-Pfalz hat die ADD Neustadt.