Feldmessen 2016 in Ludwigswinkel

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Praktikum der 10. Klasse im Mai/Juni 2016

In diesem Jahr fuhr die 10. Klasse erstmalig nach Ludwigswinkel, einem kleinen Luftkurort und Feriendorf in der Südpfalz. Untergebracht waren wir im Schullandheim, das direkt in der Nähe des Gebietes lag, welches wir im Laufe der Woche vermessen haben.

Nach einer ersten Begehung der „Talaue“ haben wir an markanten Punkten 22 Fluchtstäbe in den Boden gesteckt, nummeriert und die Gesamtfläche in 6 Teilgebiete abgetrennt. Jede Arbeitsgruppe (bestehend aus 5-6 Schülern) hatte von nun an die Aufgabe ein zugewiesenes Teilgebiet exakt einzumessen und aufzuzeichnen.

Zunächst haben wir mit Schrittmaß die Abstände zwischen einzelnen Fluchtstäben bestimmt und mit dem Kompass die ungefähren Winkel des Polygons (=Vieleck) bestimmt. Eine erste relativ realitätsnahe Skizze entstand.

Um genauere Ergebnisse zu erzielen haben wir mit Hilfe von Theodolit und Messlatten die Winkel und Seitenlängen gemessen und danach die Daten zusammengetragen und kontrollgerechnet. In jeder Gruppe entstand so auf Transparentpapier ein exakt gezeichnetes Polygon, welche wir dann auf einer großen Gemeinschaftskarte im Maßstab 1:250 zusammen getragen haben.

Danach haben wir die markanten Punkte der Gebiete genau ausgemessen und in die Karte eingezeichnet. So entstanden nach und nach auf der Karte die Wege, die Bachläufe und Brücken, Teiche, Bäume, Entwässerungsgräben und Bänke. Der Polygonzug diente uns zu jeder Zeit,  beim Ausmessen und auch beim Zeichnen, eine große Hilfe zur Orientierung, allerdings sind diese Linien am Ende auf der Karte nicht mehr zu sehen.

In allen Gruppen war eine sehr gute Arbeitsstimmung. Bei Schwierigkeiten half man sich auch gruppenübergreifend aus. Trotz des relativ miesen Wetters, es hat fast jeden Tag geregnet, waren alle Schüler und auch die Betreuer stets gut gelaunt.

Bericht aus der 10. Klasse im Schuljahr 2015/16

Zum Thema:

Durch Feldmessen Objektivität und Orientierung erfahren!

Im Feldmesspraktikum der 11. Klasse werden die zuvor im Mathematikunterricht erarbeiteten Gesetzmäßigkeiten nun praktisch angewendet. Vermessen und kartographiert wird ein Gelände, für das eine konkrete Fragestellung vorliegt.

Durch die eigene Leistung, die Zusammenarbeit innerhalb einer Gruppe und der Gruppen untereinander werden Messwerte gewonnen, die zu einem Gesamtplan des Geländes führen. Hierbei ist nicht nur klares Denken sondern vor allem Genauigkeit und Geduld gefordert.  Es werden  Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit abverlangt, um am Ende zu brauchbaren Karten zu kommen. Unausweichlich zeigen sich alle Ungenauigkeiten auf dem Papier und fordern Berichtigung! Die Schüler erfahren bei der Arbeit, dass sie aus eigener Kraft zuverlässige Orientierung gewinnen können.

Wind und Regen tun oft bei den Vermessungsarbeiten ihr Übriges.  Das Zusammensein und -arbeiten der Schüler und Lehrer rund um die Uhr fördert das Sozialgefüge der Klasse.

 

 

 

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