Mozart von „heiter bis lustig“ – Konzert und Programm!

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Wir feiern Mozarts  262. Geburtstag mit einem unterhaltsamen und vielseitigen Programm und Sie sind herzlich eingeladen, das Konzert am

                       Samstag, dem 27. Januar 2018 um 16 Uhr im Musiksaal des Mittelstufengebäudes

der Waldorfschule zu besuchen.

Es werden einzelne Szenen aus seinem Leben spielerisch dargestellt, sowie Kompositionen und Bearbeitungen von ihm vorgetragen und aus seinem Leben erzählt.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Wir freuen uns auf zahlreiche „Geburtstagsgäste“!

Wolfgang Amadeus Mozart

Am 27. Januar 1756 wurde Wolfgang Amadeus Mozart als Sohn eines Hofviolinisten in Salzburg geboren. Er hatte eine ältere Schwester, Maria Anna, genannt „Nannerl“, die mit dem Vater regelmäßig musizierte.

Mozart war gerade sechs Jahre alt, als er mit seiner Familie auf seine erste Konzertreise ging. Diese Reisen mit Pferdekutschen dauerten zum Teil Jahre und führten in Städte wie München, Köln, Paris und London. Vater Mozart präsentierte anfangs Sohn und Tochter gemeinsam als musizierende Wunderkinder. Sehr schnell entwickelte sich aber Wolfgang zum „Star“. Der kleine Junge spielte nicht nur enorm gut Geige und Klavier. Er hatte auch eine sehr freundliche Art, mit welcher er die Herzen der vielfach adligen Zuschauer eroberte.

In seinen Briefen zeigte Mozart einen Hang zu Wortspielereien und einen sehr eigenen Sinn für Humor, der heute oft befremdlich wirkt.

Die Karriere des Wolfgang Amadeus Mozart weist viele Parallelen zu Karrieren im heutigen Musikgeschäft auf. Beispielhaft sind hier die langwierigen Tourneen, die Mozart schon in seiner Zeit als „musizierendes Wunderkind“ absolvierte. Gut ein Drittel seiner 35 Lebensjahre war Mozart auf Reisen, um seine Musik international zu Gehör zu bringen. Er besuchte viele Orte, die noch heute Pflichttermine für Musiker darstellen. In Deutschland war er unter anderem in München, Mannheim, Köln und Berlin zu Gast. Andere Ziele seiner insgesamt 17 Reisen waren London, Paris und Prag sowie Italien, damals das Musikland überhaupt.

Was seine Popularität angeht, soll Mozart zu Lebzeiten vor allem in Prag erfolgreich gewesen sein. Dort liebte man seine Werke, was sich in langen Laufzeiten seiner Opern ausdrückte. In Wien dagegen, wo er von viel Konkurrenz und Neidern umgeben war, unterlag seine Popularität ziemlichen Schwankungen.

Mozarts Gesamtwerk umfasst nach heutigem Wissen rund 1060 Titel. Einige davon sind jedoch verschollen. Alle Mozart-Werke wurden in einem Verzeichnis erfasst, das von dem Botaniker Ludwig Ritter von Köchel im 19. Jahrhundert erstellt und seitdem immer wieder durch neue Funde ergänzt wurde. Weil Mozart selbst seinen Werken keine richtigen Titel gegeben hat, tragen selbst Stücke, deren Melodien jedermann bekannt sind, Bezeichnungen wie „Klavier Sonate Nr.11 in A-Dur, KV 331“.

Unter seinem Gesamtwerk befinden sich auch 15 Bühnenwerke, beziehungsweise Opern wie „Die Entführung aus dem Serail“ und „Don Giovanni“. Seine bekannteste Oper dürfte jedoch „Die Zauberflöte“ sein.

Wenige Wochen nach der Uraufführung der Zauberflöte am 30. September 1791 wurde Mozart am 20. November  bettlägerig, am 5. Dezember, fünf Minuten vor 1 Uhr früh starb er. Er wurde nicht ganz 36 Jahre alt.

Angelika Brigitte Bach, Musiklehrerin

 

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